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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

AFRIKA: „Haus der Hoffnung“ in Uganda gebaut

09.09.2009

HUDE /KAMPALA Nach nur vier Wochen mauern, betonieren und verputzen steht seit dieser Woche in einem Armenviertel der ugandischen Hauptstadt Kampala ein neues Haus. Unter den schwülen Wetterbedingungen der afrikanischen Regenzeit, baute ein Team der Hilfsorganisation „Go Ahead!“ ein Gebäude für das Jugendzentrum „Rainbow House of Hope“. Der Huder Student Johannes Hillje, Gründungsmitglied von „Go Ahead“, reiste als Leiter der deutschen Gruppe mit nach Kampala. Die Gruppe setzte sich aus acht jungen Menschen aus ganz Deutschland zusammen.

„Es geht nicht darum, dass wir nach Afrika fahren und dort ein Haus bauen, weil wir es besser können. Es geht um den interkulturellen Austausch, die gemeinsame Arbeit von Ugandern und Deutschen“, erklärt Hillje das Bauprojekt. Finanziert wurde der Bau durch Spenden, die die Teilnehmer im Voraus gesammelt haben, und durch Sponsoren.

„Die afrikanische Bauweise war für viele von uns gewöhnungsbedürftig, da die technische Ausstattung spürbar anders ist“, sagt Hillje. Beim Betonieren der Decke habe es weder eine Rampe noch einen Kran gegeben, so dass der Beton über aus Holz konstruierten Zwischenstufen in die Höhe geschippt wurde. „Der Betonmischer und einige spezialisierte Arbeiter konnten nur für einen Tag bezahlt werden. So mussten wir bis Mitternacht mit einem improvisierten Flutlicht durcharbeiten“, berichtet Hillje.

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Neben dem Bau organisierte Hillje als Reiseleiter weitere Unternehmungen für die Gruppe. „Wir wollen unsere Teilnehmer für Land, Kultur, Leute und deren Probleme sensibilisieren“, erläutert der 23-Jährige. Am meisten lernen konnten die Deutschen jedoch, so ist sich Hillje sicher, durch die tägliche Interaktion mit den afrikanischen Kollegen auf dem Bau. „Es entstanden viele Freundschaften, und bei der Verabschiedung flossen die Tränen“, sagt Hillje. Dadurch, dass die Gruppe direkt im Armenviertel von Kampala wohnte, war der Kontakt zu den Projektpartnern besonders eng.

Das so genannte „Homes of Hope“-Programm von „Go Ahead“ wurde auch von offizieller Seite begrüßt. Bei der Baueröffnung legte der stellvertretende deutsche Botschafter in Kampala, Stefan Messerer, den Grundstein. Am Ende der vier Wochen wurde Hillje in die Botschaft eingeladen, um Bericht zu erstatten und über weitere Projekte zu diskutieren.

„Go Ahead“ will dem Ansatz, die vorhandenen, lokalen Strukturen auszubauen, treu bleiben, kündigte Hillje an. So sollen voraussichtlich im März 2010 wieder „Homes of Hope“ in Uganda gebaut werden.

Mehr Infos unter www.goahead-organisation.de und im Weblog der Reisegruppe: www.bildung-fuer-afrika.de/homesofhope

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