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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Soziales: Hausnotruf vor Ernstfall einrichten lassen

29.10.2010

SANDKRUG „Viele Senioren denken, dass sie den Hausnotruf erst benötigen, wenn sie gar nicht mehr alleine können. Aber eine Brille setzen sie auch nicht erst auf, wenn Sie blind sind“, meint Insa Timmermann, neue Leiterin der sozialen Dienste bei den Sandkruger Maltesern. Seit einigen Monaten ist sie in dieser Funktion unter anderem für den Mahlzeitendienst und den Hausnotruf zuständig.

Die Malteser im Landkreis Oldenburg hatten erst kürzlich zum „Internationalen Tag des älteren Menschen“ auf die Herausforderungen in der Betreuung und Pflege, die in den kommenden Jahren auf die Gesellschaft zukommen, aufmerksam gemacht. „Ältere Menschen werden immer seltener von Familienangehörigen unterstützt werden können“, sagt Hannelore de Schutter van Hees von den Sozialen Diensten bei den Wildeshauser Maltesern.

Bisher pflegen und unterstützen oftmals Verwandte, vor allem Töchter und Schwiegertöchter, ältere Familienmitglieder. Durch die berufliche Mobilität sowie die steigende Erwerbsquote von Frauen ist dies immer seltener möglich. Während 1996 mehr als jedes zweite Elternpaar (55 Prozent) in der Nachbarschaft mindestens eines der Kinder lebte, ist der Anteil bis 2008 auf 45 Prozent gesunken.

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„Für die Kinder ist es sehr belastend, wenn sie nicht mal eben zu den Eltern fahren können, um nach dem Rechten zu sehen“, berichtet de Schutter van Hees und ergänzt: „Die Angehörigen leben mit der ständigen Sorge, dass sie nicht da sind, wenn etwas passiert.“

Hilfsmittel wie den Menüservice, den Fahrdienst oder den Hausnotruf nehmen die meisten aber erst in Anspruch, wenn etwas vorgefallen ist. „Wenn die Mutter gestürzt ist und Stunden auf dem Boden gelegen hat, weil sie nicht alleine aufstehen konnte. Oder wenn dem Vater die wichtigen Herztabletten hinter die Kommode gefallen sind und die Tochter 300 Kilometer fahren muss, um sie hervorzuholen“, nennt Timmermann zwei Beispiele. Sie glaubt, dass diese Zurückhaltung an mangelndem Wissen liegt und setzt sich daher für mehr Aufklärungsarbeit ein.

Die Malteser im Landkreis unterstützen Senioren im Alltag mit dem Hausnotruf, dem Fahrdienst sowie dem Menüservice. Informationen zu den Malteser Diensten erteilen de Schutter van Hees in Wildeshausen unter Telefon 04431/93580 und Timmermann in Sandkrug unter Telefon 04481/93580.

„Es muss selbstverständlich werden, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Leider scheuen sich viele Senioren, den Menüservice, den Fahrdienst oder den Hausnotruf zu bestellen“, weiß de Schutter van Hees aus Erfahrung. Genau so wie die Brille zu einer höheren Lebensqualität beitrage, tue es der Hausnotruf, meint Timmermann: „Er verleiht seinem Träger, aber auch den Angehörigen, ein beruhigendes Gefühl von Sicherheit.“

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
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