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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Hermann-Allmers-Weg In Heide: Noch ein Jahr Schotter und Schlaglöcher?

13.02.2020

Heide Seit März vergangenen Jahres erleben Anwohner am Hermann-Allmers-Weg in Heide eine Belastungsprobe: Viele Autofahrer nutzen die unausgebaute Straße bis heute als Abkürzung zur Umleitung der Baustelle in der parallel verlaufenden Friedensstraße auf Delmenhorster Gebiet. Zeitweise fuhren so viele Lkws auf der Strecke, dass ein Durchfahrverbot ausgeschildert wurde.

Nach knapp einem Jahr zeichnet sich aber eine Entspannung ab: Der erste Baustellenabschnitt in der Friedensstraße soll diese Woche beendet werden, genau wie die kurzfristig initiierten Bauarbeiten des OOWV auf der Schönemoorer Landstraße (siehe Infobox), die dort auf Höhe Friedensstraße eine Vollsperrung notwendig und die gebeutelte Abkürzung damit erneut attraktiv machten.

Gute Laune: Die Arbeiter des OOWV konnten die Arbeiten an der Schönemoorer Landstraße jetzt zügig beenden. BILD: OOWV

Schönemoorer Landstraße ab Freitag wieder offen

Eine schadhafte Wasserleitung musste der OOWV (Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband) kurzfristig an der Schönemoorer Landstraße erneuern, die deshalb am 27. Januar in Höhe der Friedensstraße voll gesperrt werden musste. „Die Maßnahme duldete keinen Aufschub“, sagte Pressesprecher Heiko Poppen. Die Arbeiten sind jetzt beendet worden, weshalb die Sperrung am Freitag, 14. Februar, aufgehoben wird.

Der Hermann-Allmers-Weg befindet sich mittlerweile in einem desolaten Zustand: Schlaglöcher, Absackungen sowie ausgefahrene Seitenräume und kaputte Grundstückseinfahrten prägen das Straßenbild. Bei Regenwetter verwandelt sich die Strecke für Fußgänger und Radfahrer in einen Slalom-Parcours. Das ist bei den zuständigen Stellen nicht unbemerkt geblieben.

Baustellenende abwarten

„Eine konkrete Planung gibt es nicht“, erklärte Sabine Finke, Leiterin des Fachdienstes Verkehr in der Ganderkeseer Gemeindeverwaltung. Sobald der momentane Schleichverkehr aufhöre, soll der Hermann-Allmers-Weg jedoch inspiziert und können Schäden behoben werden. „Der Weg war vorher schon nicht in bestem Zustand, und es ist nicht besser geworden“, räumte Finke ein.

Beim Kommunalservice Nordwest, der für die Straßenarbeiten auf Ganderkeseer Gebiet zuständig ist, wird dafür das nächste Jahr angepeilt. „Eine neue Fahrbahn auf dem Hermann-Allmers-Weg würde derzeit weitere Verkehre anlocken und die Geschwindigkeit vielleicht noch erhöhen“, sagte Geschäftsführer Uwe Nordhausen. Aus diesem Grund solle das Ende aller Arbeiten in der Friedensstraße abgewartet werden. Ein vollständiger Ausbau des Hermann-Allmers-Wegs werde aber nicht geplant. „Wir werden keinen tiefgreifenden Ausbau machen“, so Nordhausen, „wir nehmen dann Wasser auf und ziehen eine Asphaltdecke ein.“ Diese Arbeiten sollen auch nicht lange dauern. Nordhausen: „Das Gröbste wird dann in zwei Wochen erledigt sein.“

Anwohner Klaus-Dieter Wegener, der sich im vergangenen Jahr mit seiner Nachbarin Bärbel Rebell für verkehrsberuhigende Maßnahmen stark gemacht hatte, sieht schon jetzt dringenden Handlungsbedarf. „Das ist unmöglich“, sagte er zum desolaten Zustand der Fahrbahn. Nach wie vor seien viele Autofahrer zu schnell unterwegs: „Die rasen hier einfach durch“, sagte Wegener. Immer noch ist er enttäuscht, dass Delmenhorsts Bürgermeister Axel Jahnz nicht, wie bei der Übergabe von 80 gesammelten Unterschriften versprochen, eine Klärung herbeigeführt hat.

Die bevorstehende Pause der Bautätigkeiten auf der Friedensstraße – die seit Dezember bereits in Richtung Schönemoorer Landstraße befahrbar ist – verspricht eine Reduzierung des Abkürzungsverkehrs. „Uns wurde gesagt, dass es Ende dieser Woche soweit sein soll“, sagte Wegener.

Bleibt Abkürzung offen?

Der zweite Bauabschnitt, der im Mai beginnen soll, erzeugt bei ihm derzeit Interesse: Bis Dezember wird in der Friedensstraße dann zwischen der Gärtnerei Zeidler und der Kreuzung Gorch-Fock-Straße gearbeitet. Unklar ist bislang, ob letztere dabei weiterhin von der Friedensstraße aus befahrbar bleibt, oder ob sie eine Sackgasse wird. „Wenn da keiner mehr durchfahren könnte, das wäre was“, gab sich Wegener hoffnungsvoll.

Wie Britta Fengler, Pressesprecherin der Stadtwerkegruppe Delmenhorst, erklärte, ist dieser Punkt bislang noch offen in der Planung, da eine Sperrung immer eine Abstimmung mit dem Verkehrsministerium erfordere. Noch im ersten Quartal dieses Jahres sei eine Versammlung geplant, um betroffene Anwohner genauer zu informieren.

Arne Haschen Volontär, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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