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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Beliebte Abkürzung kommt auf den Prüfstand

27.04.2019

Heide Nach wie vor erlebt der Hermann-Allmers-Weg eine enorme Verkehrsbelastung durch diejenigen, denen die offiziell ausgewiesene Umleitung der Baustelle Friedensstraße zu weitläufig ist. Die Gemeinde und die Stadt Delmenhorst planen jetzt gemeinsame Gespräche zur angespannten Situation.

Wunsch nach Anliegerstraße

Mittlerweile gab es nicht nur eine Statistikmessung des Verkehrs durch die Gemeinde sowie eine Unterschriftensammlung der Anwohner gegen die derzeitigen Zustände, auch eine Begrenzung für Lkw auf sieben Tonnen wurde ausgeschildert. Der Schwerlastverkehr ist für die Anwohner aber nicht dass eigentliche Problem.

„Die aktuelle Verkehrslage ist eine Katastrophe“, sagt Anwohner Klaus-Dieter Wegener. Deutlich zu viele Pkw würden den Hermann-Allmers-Weg befahren, viele davon zu schnell. „Wir möchten, dass zwischen der Einfahrt Friedensstraße/Gorch-Fock-Straße und der Einfahrt Schönemoorer Straße bis zum Ende der Bauarbeiten eine Anliegerstraße ausgewiesen wird“, erklärte Wegener.

Delmenhorst auch zuständig

Gemeinsam mit seiner Nachbarin Bärbel Rebell vertritt er die verkehrsmüden Anwohner im Hermann-Allmers-Weg sowie der einmündenden Gorch-Fock-Straße, die genutzt wird, um die östliche Hälfte der Friedensstraße zu befahren.

Die Messung von 2000 Fahrzeugen in beide Richtungen im Hermann-Allmers-Weg innerhalb von 24 Stunden am 8. April stützt den Eindruck der Anwohner. Erschwert wird der Wunsch einer Anliegerstraße aber dadurch, dass sowohl die Gemeinde Ganderkesee als auch die Stadt Delmenhorst betroffen sind. Darauf wurden die Anwohner kürzlich beim Überreichen von 80 gesammelten Unterschriften von Bürgermeisterin Alice Gerken hingewiesen. „Es hieß, da müsse man sich an Jahnz wenden“, berichtet Wegener.

Umsetzung wohl schwierig

Aus diesem Grund überreichte er gemeinsam mit Anwohner Uwe Knackstedt am Donnerstag die Unterschriften auch an den Delmenhorster Oberbürgermeister. „Wir haben ihm unsere Situation vorgetragen“, so Wegener. Jahnz wolle dazu nun die Fachkräfte der Verwaltung informieren. „Er hat jetzt alles zur Hand,“ sagt Wegener, dem eine kurzfristige Rückmeldung in der Angelegenheit zugesichert wurde.

Grundsätzlich sei die Umwidmung in eine Anliegerstraße schwierig, heißt es aus Ganderkesee. „Die Hürde liegt da sehr hoch,“ erklärt Pressesprecherin Meike Saalfeld. „Die meisten Straßen sind dem öffentlichen Verkehr gewidmet, da darf jeder drauf fahren. Bauliche Gründe können zu einer Einschränkung führen, wie jetzt im Fall der Lkw-Beschränkung, aber einfach nur mehr Verkehr ist erstmal kein Grund.“

In Delmenhorst wird die Sache weniger problematisch gesehen. „Grundsätzlich kann man den Hermann-Allmers-Weg als Anliegerstraße beschildern – dies aber nur in Abstimmung mit der Polizei, da sie die Aufgabe hat, den fließenden Verkehrs zu kontrollieren“, so Pressesprecher Timo Frers. Zumal es nur um eine Übergangslösung bis zum Ende der Bauarbeiten in der Friedensstraße ginge.

Gespräche noch ohne Termin

Laut Saalfeld sind zur Situation im Hermann-Allmers-Weg jetzt Gespräche mit der Stadt Delmenhorst vorgesehen. Das bestätigte auch Frers: „Die Stadtverwaltung wird sich mit der Gemeinde Ganderkesee und der Polizei zu dieser Angelegenheit abstimmen“, stellte er in Aussicht. Ein genauer Zeitpunkt stehe noch nicht fest, aber man wolle eine gemeinsame Lösung erarbeiten.

Dabei steht nicht nur die Regelung des Pkw-Verkehrs auf dem Plan. Saalfeld: „Unser Vorschlag ist, die aktuelle Tonnenbegrenzung für Lkw auf 3,5 Tonnen auszuweiten.“

Arne Haschen Volontär, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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