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Aktualisiert vor 9 Minuten.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Heidemark darf sich erweitern

11.07.2014

Ahlhorn Gleich zweimal hatte sich der Rat der Gemeinde Großenkneten mit Themen der Bauleitplanung rund um die Firma Heidemark (Putenschlachterei) zu befassen. Die 76. Änderung des Flächennutzungsplans im Gewerbe- und Industriegelände Ahlhorn wurde einstimmig beschlossen. Damit ist auch bauleitrechtlich die Ansiedlung einer Hähnchenschlachterei Geschichte. Doch schon beim nächsten Punkt zeigte sich, wie sehr die beigelegte Kontroverse um die einstmals geplante Ansiedlung der Schlachterei Kreienkamp noch präsent ist.

Da ging es um den Bebauungsplan Nr. 68 B „Gewerbe- und Industriegelände Ahlhorn“. Hier erhält Heidemark im Anschluss an das Firmengelände im Gewerbegebiet Lether Gewerbestraße weitere Flächen. Das Unternehmen möchte seine Sparte Veredelung/Weiterbearbeitung vom Standort Garrel nach Ahlhorn verlegen. In östlicher Richtung wird der Firma Werner Brüning eine Erweiterung ihrer Abstellflächen für Lastwagen ermöglicht.

Bei diesem Plan gab es neben der breiten Mehrheit von CDU, FDP, SPD und Bürgermeister Thorsten Schmidtke auch vier Nein-Stimmen von Kommunaler Alternative und des Unabhängigen-Ratsherren Carsten Grallert sowie zwei Enthaltungen. Der Grund für die Ablehnung: latente Skepsis, ob die neuen Flächen eines Tages nicht doch Standort für eine weitere Schlachterei werden könnten.

So sah Uwe Behrens (KA) diese Gefahr. Ihn irritierte, dass die erlaubte Gebäudehöhe von 10 auf 15 Meter steigt. „Es muss sicher gestellt sein, dass kein weiterer Schlachthof entstehen kann“, so der Ratsherr mit Blick auf das Votum der Bürgerbefragung. Auch Carsten Grallert sah noch eines Tages diese Möglichkeiten und wollte daher die Schlachthof-Variante eindeutig ausgeschlossen haben.

Am ablehnenden Votum der Minderheit änderte auch die klare Aussage des Bürgermeisters nichts. Schmidtke betonte mehrfach, auch in der Einwohnerfragestunde, dass alles im vorhabenbezogenen Bebauungsplans festgelegt werde. Zudem sei schon aus hygienerechtlichen Gründen kein weiterer Schlachtbetrieb möglich. Bei Flächenveräußerungen in dem Baugebiet würde zudem ein Vorkaufsrecht der Gemeinde greifen, betonte Schmidtke.

Grallert hatte zuvor betont, dass er weder Heidemark noch Brüning unterstellen wolle, dass sie die Ansiedlung eines Schlachthofes vorhätten. Bei Heidemark handele es sich um Bestandsunternehmen, was er folglich auch anders bewerten würde als eine neue Schlachterei. Uwe Behrens hatte für die KA gesagt, dass sie zu Änderungen der Pläne für die Ansiedlung der Weiterverarbeitung von Heidemarkt in Ahlhorn bereit sei, „wenn auch mit gewissen Bauchschmerzen“.

In der Einwohnerfragestunde hatte Wilfried Papenhusen für das Bündnis Mut deren Bedenken zu den Planänderungen äußern wollen. Dazu kam es aber nicht, da der Ratsvorsitzender Heinz Heinsen feststellte: „Herr Papenhusen, Sie sind kein Einwohner der Gemeinde.“ Papenhusen reichte seinen Zettel an Jürgen Oppermann weiter, der dann die Befürchtungen vor weiteren Schlachthofkapazitäten äußerte.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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