• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
Frantz Massenat verlässt die Baskets
+++ Eilmeldung +++

Tschüss Oldenburg
Frantz Massenat verlässt die Baskets

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Heimatmaler überrascht die Gratulantin

15.09.2007

WARDENBURG Es gibt zwar das Sprichwort „Gut Ding will Weile haben“, aber irgendwann einmal ist die Zeit für jede Idee reif. Der in Achternholt lebende Landschaftsmaler Georg Knetemann (95) hat jetzt einen Auftrag abgeschlossen, den er bereits 1946 erhalten hatte. Damals, während des Neubeginns nach dem Zweiten Weltkrieg, suchten der im Frühjahr 1946 gewählte Bürgermeister Hermann Beneke und Gemeindedirektor Johann Groenhagen ein paar repräsentative Kunstwerke fürs Rathaus. Mit dem Ergebnis, dass die drei Heimatkünstler Hans Fangmann, Horst Krüger und Georg Knetemann entsprechende Stiftungen zusagten.

„Ich bin damals leider mit dem geplanten Bild nicht schnell genug fertig geworden“, erinnert sich der 95-Jährige. Hängenlassen wollte er die Gemeinde aber auch nicht, und so übergab er leihweise ein kleines Bild, das einen Schafstall in karger Landschaft zeigt. Alles, was er dann später gemalt habe, sei irgendwie immer weggegangen, erzählt Knetemann und scheint es sich selbst nicht so recht erklären zu können.

Doch als in diesem Sommer Wardenburgs Bürgermeisterin Martina Noske als Gratulantin zum Geburtstag kam, war es der Jubilar, der eine Überraschung auspackte. Knetemann

erneuerte sein Angebot, ein

Bild zu stiften, und lieferte es persönlich, begleitet von Ehefrau Ursula und Sohn Roland, vor wenigen Tagen im Wardenburger Rathaus ab. Das mit Öl auf Leinwand gemalte Bild zeigt einen Schafstall, wie er 1928 zwischen Benthullen und Achternholt noch auf dem Feld stand. Als Vorlage diente Knetemann eine Bleistiftskizze aus dieser Zeit. Als Zugabe darf die Gemeinde die ursprüngliche Leihgabe weiter behalten.

Für Georg Knetemann hat das Malen seit seiner Jugend eine zentrale Bedeutung. Nach dem Studium an der Kunstschule Dresden arbeitete der Sohn eines Landwirts von 1935 bis 1940 und von 1945 bis 1975 als Zeichner für das Museum für Naturkunde in Oldenburg. Bis vor drei Jahren hat er regelmäßig gemalt – vor allem tief in der Nacht fand er die Muße dafür. Seine körperliche Konstitution zwang ihn danach leider, das Spiel mit Farben und Schattierungen aufzugeben.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
Rufen Sie mich an:
04407 9988 2731
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.