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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Resolution auch zum Moorbrand

25.09.2018

Heinefelde Dr. Remmer Akkermann ist erneut zum Vorsitzenden der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte- Weser-Ems (BSH) gewählt worden. Das ergaben die Vorstandswahlen am vergangenen Samstag. An historischer Stelle, der Heinefelder Wassermühle, hatte der BSH-Vorstand zur Hauptversammlung eingeladen. Dabei verabschiedete die BSH mehrere Resolutionen, darunter eine zum Moorbrand im Emsland.

Neben der Abwicklung der Regularien stand eine Mühlen-Führung durch das Eigentümer-Ehepaar Wahlmeyer-Schomburg eingangs im Blickpunkt. Später führte Antje Reimann die BSH-Mitglieder durch das Tal des Hageler Bachs.

Neben der Wiederwahl Akkermanns (Steinhorst/Südheide) erhielt auch die stellvertretende Vorsitzende Dr. Ursula Biermann (Oldenburg) erneut das Vertrauen. Neu im Vorstandsteam ist Maren Axt (Edewecht). Hinzugekommen sind auch Prof. Dr. Heiko Brunken (Bremen) und Sina Ergezinger (Oldenburg).

Wiedergewählt wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Inge Precht (Oldenburg), May Brandt (Bad-Zwischenahn), Heike Loschinsky (Huntlosen), Antje Reimann (Großenkneten) und Dr. Uwe Seeber (Rastede). Kathrin Kroker-Gembler (Mittegroßefehn) ist auch künftig als Geschäftsführerin tätig.

Akkermann berichtete vor allem über die Tätigkeiten auf den etwa 200 Hektar großen vereinseigenen Flächen zwischen Diepholzer Moor und Norddeich. In diesem Zusammenhang beschlossen die BSH-Mitglieder eine Resolution zum Moorbrand im Emsland. Darin wird unter anderem gefordert, dass zu niederschlagsarmen Zeiten keine Raketentests durchgeführt oder andere brandauslösende Munition in feuergefährdeten Mooren und Wäldern Niedersachsens verschossen und zur Explosion gebracht werden dürfen. Als Begründung wird angeführt, dass die nun teilweise brennende Tinner Dose und Nachbarmoore als Naturschutzgebiet für Testzwecke nicht in Frage kommen dürften. Vielmehr müsse das Gebiet allein dem Naturschutz im Sinne der EU-weiten Förderung der Artendiversität überlassen bleiben. Der Naturschutz sei im Rahmen der Berichterstattung bislang nicht berücksichtigt worden.

Weitere Resolutionspunkte waren das geplante Gewerbe- und Industriegebiet Wildeshausen-West. Hier hat die BSH eine Stellungnahme im Rahmen der Beteiligung verfasst. Eine Nutzung auch mit einem Autohof sei nicht hinnehmbar. Das Gebiet sei für die Waldschnepfe und den Steinkauz von großer Bedeutung und sollte nicht durch einen solchen Eingriff zerstört werden.

Auch die Heideflächen des Pestruper Gräberfeldes waren ein Thema. Die BSH sieht den Landkreis in der Pflicht, seinen Aufgaben zur Pflege des FFH-Gebietes nachzukommen.

Positiv gesehen wurde der Etappensieg in Sachen Hähnchenmastanlage in Amelhausen. Die BSH ist gegen die Entstehung weiterer gewerblicher Tiermastbetriebe in der Gemeinde Großenkneten.

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