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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Vorschriften: Heiße Kleidung bleibt auch bei Hitze ein Tabu

26.07.2013

Ganderkesee Ganderkesee schwitzt. Bei Temperaturen um die 28 Grad fällt die Arbeit schwer, gerade wenn man im Beruf keine kurze Kleidung tragen kann.

Ein seriöser Eindruck gehört in Banken zum Berufsbild. So auch bei der Volksbank Ganderkesee-Hude. „Männer sollten Anzug, Hemd, Krawatte und Lederschuhe tragen. Für die Frauen gilt gehobene Freizeitkleidung“, sagt Vorstand Oliver Frey. Doch bei hohen Temperaturen poche niemand auf eine strenge Kleiderordnung. „Die Mitarbeiter entscheiden, ob sie ein Sakko tragen.“ Auch auf die Krawatte würden manche an heißen Tagen verzichten. Hilfreich sei, den Mitarbeitern einfach mal ein Eis zu spendieren, so Frey.

So sieht es auch Klaus Döring, stellvertretender Direktor im Privatkundengeschäft der Regionaldirektion Wildeshauser Geest bei der LzO: „Fingerspitzengefühl bei der Kleidung ist auch im Sommer ein Thema.“ Bei großer Hitze würden aber bei der LzO die Herren kurzärmelige Hemden tragen. Frauen hätten es einfacher, sagt Döring, doch zu viel nackte Haut sei auch hier nicht passend.

Eindruck ist wichtig

Im Airfield Hotel Ganderkesee gibt es eine klare Kleiderordnung. „Es wäre ein Unding, wenn es das nicht gäbe“, sagt Rainer Lehmkuhl, der den Familienbetrieb in der Abwesenheit seiner Tochter leitet. Frauen tragen einen kniebedeckenden Rock oder eine lange Hose. „Dazu gehört nicht nur eine Bluse, sondern auch eine Weste“, sagt er. Wer in ein Restaurant gehe, erwarte, dass der Service gut gekleidet ist, das habe nichts damit zu tun, konservativ zu sein.

Für Hotelfachfrau Mary-Jane de Oliveira Moura gehören Weste und Bluse einfach zur Arbeitskleidung. Man wolle bei den Gästen schließlich einen guten Eindruck hinterlassen, sagt sie. „Wenn es so heiß ist, muss man einfach ein bisschen schneller laufen, dann kühlt einen der Fahrtwind“, scherzt sie.

Auch die Gemeinde legt Wert auf das Auftreten. Die Mitarbeiter sollten sich für ihre jeweilige Tätigkeit angemessen kleiden, erklärt Gemeindesprecher Hauke Gruhn. „Das gilt gerade für diejenigen, die Publikumsverkehr haben“, sagt er. Im Rathaus seien alle Büros mit Jalousien ausgerüstet, die man gegen die Sonne herunterlassen könne.

Im Awo-Altenpflegeheim Waldschlösschen in Stenum sieht man das Thema Kleiderordnung gelassen. „Kurze Hosen und T-Shirts sind möglich“, erklärt Geschäftsführer Matthias Hermeling. „Die Kleidung muss aber gut zu waschen sein“, sagt er.

Bei Hitze viel trinken

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„Es erleichtert auf jeden Fall die Arbeit. Alle schwitzen bei dem Wetter, und gerade das Pflegepersonal ist viel in Bewegung“, sagt Einrichtungsleiterin Heinke Schwarze. Bei hohen Temperaturen sollte auch das Personal viel trinken, sagt sie.

Die Mitarbeiter von Eggers Moden in Ganderkesee tragen häufig Kleidungsstücke aus dem eigenen Sortiment. So können sie ihre Kleidung dem Wetter anpassen. Inhaberin Petra Eggers rät an heißen Tagen zu Kleidung aus Naturprodukten wie Leinen, da die Stoffe sehr luftig seien.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
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