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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Neue gastronomische Adresse

26.11.2019

Hengsterholz In der wechselvollen Geschichte der traditionsreichen Hengsterholzer Landgastronomie an der Wildeshauser Landstraße 96 wird jetzt ein weiteres Kapitel aufgeschlagen. Unter dem Namen Hengsterholzer Hof hat ein neuer Gastronom am vergangenen Samstag in der Immobilie, die im Besitz der Wildeshauser Getränke Nordmann GmbH ist, nach längerem Leerstand den Neustart vollzogen.

Endgültig aus ist es infolgedessen nach Auskunft von Nordmann-Expansionsleiter Thomas Reschinski mit Versuchen, am Standort eine Westerngastronomie zu etablieren. „Das hat hier nicht geklappt“, räumt er ein.

Jetzt Wirt mit Erfahrung

Der neue Gastronom, der in der gegenwärtigen Anlaufphase namentlich noch nicht genannt werden will, habe sich auch schon als Veranstaltungs-Caterer einen Namen gemacht. Diese Erfahrungen werde er sich nun im Hengsterholzer Hof zunutze machen, so Reschinski. In der jetzigen Testphase werde der neue Wirt den Hengsterholzer Hof noch nicht dauerhaft als Pächter übernehmen, sondern zunächst nur für einzelne Events an verschiedenen Wochenenden.

Neue Eventgastronomie

„Mit dem Namen Hengsterholzer Hof soll deutlich werden, dass hier alle Arten von Events für 100 bis zu 400 Personen gefeiert werden können“, betont Reschinski. Mittelfristig könnten auch wieder Kohlessen oder andere Gesellschaftsveranstaltungen stattfinden. „Der Neue hat vielversprechende Ideen“, ist Reschinski überzeugt. „Wir setzen uns dazu im ersten Quartal 2020 zusammen“, blickt der Expansionsleiter voraus.

Weg vom Westernlokal

Der Weg vom Landgasthof übers Westernlokal bis hin zur Eventlocation führte in den vergangenen Jahren über viele Stationen: Mitte Oktober 2018 hatte der Bremer Jörg Schulz den Gasthof nach rund zweijährigem Stillstand als „The Hangout“ wiedereröffnet. Das Konzept mit amerikanischer Küche, Bar, Burger, Steaks, Ribs sowie einem Raucherbereich samt Shop für E-Zigarettenzubehör scheiterte aber nur gut ein halbes Jahr später. Auch die vorigen Betreiber hatten unter den Namen „White Buffalo“ sowie „Texas River Ranch“ vergeblich auf Gäste mit Vorliebe für deftige Grillspeisen und uriges Westernflair gesetzt.

Traditionsreicher Gasthof

Ins Rollen gekommen war der letztlich gescheiterte „Western-Zug“ durch das Auslaufen des langjährigen Pachtvertrags mit der Familie Bach im August 2013. Seit 1977 hatte Ulrich Bach den traditionsreichen Landgasthof Gasthof gemeinsam mit seiner Ehefrau Elke geführt. Zuletzt arbeiteten auch Tochter Sabrina und Schwiegersohn Ylber Teluka im Betrieb mit. Eine Übergabe an die nächste Generation war für die Familie aber keine Option. Hohe Investitionen wären notwendig gewesen

Schon 2013 hatte Fritz-Dieter Nordmann der NWZ gesagt: „Herkömmliche Landgastronomie hat dort wohl kaum eine Chance“. Den Standort selbst stellt Nordmann jedoch nach wie vor nicht in Frage. Auch Expansionsleiter Reschinski sieht die gute Verkehrsanbindung an der B 213 zwischen Delmenhorst und Wildeshausen ebenso als Pluspunkt an wie den Parkplatz und die großzügigen Nebenflächen.

Thorsten Konkel Redakteur, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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