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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Besonders viel Müll an Bundesstraßen

18.03.2019

Hengsterholz /Schlutter /Hohenböken /Bergedorf So ein Wetter hatten sie eigentlich nicht verdient bei der Aktion „Saubere Landschaft“: Im Dauerregen waren zahlreiche Mitglieder und Helfer von vier Dorfgemeinschaften in der Gemeinde Ganderkesee am Sonnabendvormittag unterwegs, um an Straßen und Wegen, in Gräben und an Waldrändern den Müll zusammenzuklauben, den unbedachte Zeitgenossen hinterlassen hatten.

Viel im Graben

Wobei die feuchte Witterung auch einen Vorteil hatte, wie Detlef Einemann und Thomas Böneker in Hengsterholz feststellten: „Letztes Jahr hat der starke Wind alles verwirbelt, jetzt lässt sich der nasse, schwere Müll leichter aufpicken.“ Die Helferinnen und Helfer des Ortsvereins Hengsterholz-Havekost fanden vor allem entlang der Bundesstraße 213 eine Menge an Abfällen: „Durch den Grabenaushub ist hier viel zu Tage befördert worden“, erklärte Einemann

Die B 213 war auch ein Sammel-Schwerpunkt für den Ortsverein Schlutter-Holzkamp-Hoyerswege: Insbesondere die Umgebung des Kreisels in Schlutter und der Pendler-Parkplatz kurz vor der Autobahn-Anschlussstelle Deichhorst seien ziemlich verdreckt gewesen, berichtete Vorsitzender Enno Vosteen. „Da wird vieles einfach aus dem Autofenster geworfen.“ Plastik-Kaffeebecher und Verpackungen von Schnellrestaurants landeten zuhauf in den Müllsäcken. Aber auch „ein halber Hausstand“, so Helferin Anke Biese, war in der freien Natur entsorgt worden: viel Geschirr und Gläser, noch heil und gut erhalten.

Rund 50 Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder beteiligten sich an der Aktion des Ortsvereins – „mehr als bei gutem Wetter“, stellte Enno Vosteen erstaunt fest. Womöglich lag es an der größeren Helferschar, dass am Ende deutlich mehr Müll als in den Vorjahren im Container auf dem Hof Wieker landete.

Mehr im Container

Voller als sonst wurde auch der Container auf dem Dorfplatz in Hohenböken. Hier hatte der Bürgerverein rund 35 Mitglieder und Helfer mobilisiert. Und sie hatten ebenfalls am Rande einer Bundesstraße besonders viel zu tun: Entlang der B 212 und der parallel verlaufenden alten Harmenhauser Straße wurden massenweise Bierflaschen und Flachmänner eingesammelt. Sehr viel Leergut lag zudem im Bereich des Sielingsees herum. Und immer wieder mussten die Sammler tief in die Gräben hinein: „Ich bin komplett nass“, stellte Bürgervereins-Vorsitzender Hans-Joachim Wallenhorst fest.

In Bergedorf beteiligten sich rund 20 Freiwillige an der Säuberungsaktion des Dorfausschusses. So viel Müll wie in früheren Jahren sei es diesmal nicht geworden, berichtete Dorfausschuss-Vorsitzender Friedhard Johannes. „Störend sind die kleinen Dinge in großer Zahl wie Kaffeebecher und Getränkedosen“.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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