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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Hilfe für neue Nachbarn

13.11.2015

Wildeshausen Sägespäne rieseln auf den Boden der Widukindhalle der Berufsbildenden Schulen (BBS) in Wildeshausen. Ein Schüler ruft: „Wir brauchen die Wasserwaage.“ Ein anderer fordert: „Packt hier mal mit an, die Wand muss hoch.“

Neun Schüler des Fachbereichs Bautechnik helfen den Flüchtlingen in der Halle. Sie bauen Wohnboxen, damit die Menschen ein wenig mehr Privatsphäre haben. Und wenn gerade mal Not am Mann ist, packen auch die Flüchtlinge mit an.

Axel Möhl ist Leiter des Fachbereichs Bautechnik und wurde von den Maltesern gefragt, ob er und die Schüler helfen könnten. „Für uns ist es schön, etwas bauen zu können, was nicht direkt wieder abgerissen wird und wirklich jemandem etwas nützt“, sagt Möhl.

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Normalerweise überleben die Projekte der Schüler nicht allzu lang, da sie nur zu Übungszwecken gebaut werden. Bei den 30 Wohnboxen für die Flüchtlinge ist das anders. „Es macht Spaß zu helfen und zu sehen, dass die eigene Arbeit sinnvoll ist“, sagt der 16-jährige Pascal Laber aus Wardenburg. Golo Hildach stimmt ihm da zu. „Da weiß man am Ende wirklich, was man geschafft hat“, meint der 18-Jährige aus Harpstedt.

Die Wohnboxen werden aus Dachlatten und Sperrholzplatten von den Schülern unter Beaufsichtigung von zwei Lehrkräften zusammengebaut. Die Planung hat Axel Möhl übernommen. „Die Wände der Abteile sind zweieinhalb Meter hoch und jedes ist 20 Quadratmeter groß“, erzählt er. In den Wohnboxen können jeweils vier Flüchtlinge unterkommen. Anstelle der bisherigen Feldbetten stehen nun Etagenbetten in der Turnhalle, bereit zum Zusammenbau. „In die Box passt auch ein Stuhl rein und die Leute haben etwas Platz, um persönliche Dinge zu verstauen“, sagt Möhl.

Das Material, das die Schüler verwenden, wird wiederverwertet. Sobald die Turnhalle für den Schulbetrieb geräumt wird, werden Dachlatten und Sperrholzplatten für andere Schülerprojekte abmontiert. Bis es soweit ist, freuen sich die Handwerker über die Hilfe, die sie leisten konnten. „Es ist ein gutes Gefühl, etwas für die tun zu können, die aus Krisengebieten gekommen sind“, sagt Niclas Deeken (17) aus Kirchhatten.

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Lina Brunnée Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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