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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Ausschuss befürwortet Änderungen

07.11.2019

Hockensberg Mit Ausnahme von Gabriele Roggenthien (Die Grünen) und Helge Vosteen (FDP) hat sich der Bau-, Straßen- und Verkehrsausschuss für die 29. Änderung des F-Planes der Gemeinde Dötlingen „GE Hockensberg“ und die Aufstellung des B-Planes Nr. 55 „Gewerbegebiet Hockensberg: Das Brakland“ ausgesprochen. Die CDU-Ratsmitglieder Beate Wilke, Dietz Wiechers, Ausschussvorsitzender Gernot Kuhlmann sowie Rudi Zingler und Ralf Metzing (SPD-Fraktion) stimmten im „Dötlinger Hof“ für die Änderung. Roggenthien versagte die Zustimmung, da nicht mehr von einem Modellcharakter mit Energiekonzept gesprochen werden könne, und Vosteen, weil die Liberalen den Standort für falsch halten.

Beschlossen wurden auch die Empfehlungen und Auswertung der Anregungen der Träger öffentlicher Belange und der privaten Einwender, der Umweltbericht und die Ergebnisse der ausgeführten Gutachten.

All das lag den Ausschussmitgliedern seit einer Woche zur Einsicht vor. Ein Paket von rund 545 Seiten und einige Kilo schwer. Zu spät und nicht richtig aufarbeitbar, wie Helge Vosteen bemerkte. „Der Aufwand ist groß, die Zeit kurz“, sagte er. „Bei solch weitreichenden Entscheidungen muss mehr Zeit gegeben werden“, hatte zuvor auch Gabriele Roggenthien betont.

Buchen müssen weichen

Losgelöst vom eigentlichen Gewerbegebiet waren die Ausführungen von Planerin Sina Geils (IDN Oyten), die die Variante 6a zum Ausbau der K 237 zur B 213 vorstellte. Darin wird die Kreisstraße südlich verlegt, um die Buchenallee so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Dennoch müssen für das Sichtdreieck, Anfahrtsicht und die Annäherungssicht am nördlichen Knotenpunkt K 237 (Rahmannsweg und Braaklander Weg) drei alte Buchen weichen. Eine Buche muss zudem mittig dieses Wegeabschnittes bei der Anbindung und Einfahrt zum nördlichen Teil des Gewerbegebiets fallen, da hier eine Radfahrerfurt angeschlossen wird. Insgesamt müssen 17 Bäume gefällt werden. Allerdings zeigte sich, dass zwei große Alt-Kastanien (Einmündung Rahmannsweg) am nördlichen Knotenpunkt nicht kartiert waren. Nicht klar war, ob sie betroffen sind oder nicht. Thema war auch eine Fußgängerampel an der Einmündung B 213.

Öffentliche Auslegungen

Thomas Aufleger vom Planungsbüro NWP stellte die Änderungen der Planungsinhalte zwischen den öffentlichen Auslegungen vor. Gerafft schilderte er die Festsetzung der Verkehrsflächen in Anlehnung an Sina Geils, wie beispielsweise die vergrößert aufgenommene Verkehrsfläche der B 213. Grund: Eine Vollsignalisierung mit Ampel soll später möglich sein. Weiter sprach er die Planungen mit den Haltestellen für den südlichen Knotenpunkt Brakland/213, den Verzicht auf die Festsetzung eines Geh-, Fahr- und Leitungsrechtes beim Kreisverkehrsplatz in Richtung Brakland und den Ausschluss für kirchliche, kulturelle, soziale und gesundheitliche Einrichtungen an.

Auch eine Zusammenfassung der Beiträge aus den beiden öffentlichen Auslegungen stellte er vor. Hinweise gab es zu Artenschutz, Kompensationsmaßnahmen, Schutzgut Wald, Genehmigungsvorbehalt bei Erdarbeiten (Denkmalpflege) und den genannten Verkehrsflächen. Anregungen wie kein Bedarf für ein Gewerbegebiet, unzureichende Alternativprüfung und die nicht belegbare Wirtschaftlichkeit des Vorhabens wurden widerlegt.

Einwände beantwortet

Weitere Themenkreise waren Belange des Menschen (unzureichende Abstände, Schallkontingentierung, Emissionen und ein Wertverlust der Immobilien) sowie Natur und Landschaft (Zerstörung einer Kulturlandschaft, nicht ausreichend berücksichtigter Artenschutz und Bedeutung des Altonaer Mühlbachs). Beantwortet wurden zudem Einwände zum Verkehr (Baumabstände, Mehrverkehr, Schulwegsicherheit, Radwegbau entlang der Braklander Straße). Auch das Oberflächenentwässerungs- und Schmutzwasserkonzept wurden angesprochen. Zur Beantwortung verwies Aufleger auf die zahlreichen Gutachten und die Abarbeitung der Einwände.

Eingangs hatte Bürgermeister Ralf Spille einen Abriss des seit vier Jahren laufenden Bauleitverfahrens gegeben. Er erinnerte auch an eine Alternativplanung 2016. 2017 erfolgte dann der Beschluss mit Wildeshausen und Harpstedt das Interkommunale Gewerbegebiet umzusetzen.

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