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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Höhere Rotoren für Döhlen und Bissel

19.05.2014

Großenkneten Mehrere Windräder in beiden Windparks Döhlen und Bissel sollen auf Wunsch der Betreibergesellschaften abgebaut und teilweise durch modernere, leistungsfähigere und größere Anlagen ersetzt werden, beschrieben durch den englischsprachigen Begriff „repowering“. Mit diesem Wunsch setzte sich der Umwelt und Planungsausschuss der Gemeinde in seiner jüngsten Sitzung auseinander.

In Döhlen sollen vier Anlagen zurückgebaut werden, drei neue vom Typ Enercon E-115 mit einer Nabenhöhe von 149 Metern und einem Rotor-Durchmesser von 115 Metern sind geplant – die Leistung würde von 8,3 auf 14,3 Megawatt wachsen.

In Bissel sind drei zusätzliche Enercon E-115 Windräder geplant, vier vorhandene sollen ebenfalls durch E-115 Anlagen ersetzt werden. Hier würde die Leistung von 10,8 Megawatt auf 24,6 Megawatt steigen.

Während über die grundsätzliche Zustimmung zu diesem „repowering“ Einigkeit herrschte, gab es in einem anderen Teilaspekt der geplanten Bebauungspläne durchaus Meinungsverschiedenheiten. Der Planentwurf für Döhlen sah sowohl eine Zulässigkeit von gewerblichen Tierhaltungsanlagen als auch für landwirtschaftliche Ställe vor. Im Windpark Bissel sollten landwirtschaftliche, aber keine gewerblichen Ställe zulässig sein. Hintergrund für die Aufnahme gewerblicher Ställe in den Plan für Döhlen sind zwei bereits bestehende Anträge. Mehrere Ausschussmitglieder wollten aber keine generelle Zulässigkeit von gewerblichen Anlagen.

Dieter Kreye (SPD) schlug deshalb vor, in Abstimmung mit den Antragstellern feste Bauteppiche innerhalb des Plangebietes festzulegen. Es sei schwierig, mit diesem Vorgehen Gerechtigkeit herzustellen, meinte Uwe Behrens (Kommunale Alternative KA). Es könne aber auch nicht im Sinne der KA sein, wenn gewerbliche Ställe generell zulässig seien.

Verzögerungen durch die Verhandlungen mit den Antragstellern seien nicht zu erwarten, beruhigte Planer Joachim Mrotzek auf die skeptische Nachfrage von Henning Rowold (CDU), das Verfahren zum Repowering der Windkraftanlagen werde mehr Zeit brauchen.

Der Ausschuss sprach sich jeweils einstimmig dafür aus, beide Bebauungsplanentwürfe als Vorentwurf anzunehmen und die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden zu beginnen. Der Verwaltungsausschuss muss dieser Entscheidung noch zustimmen.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
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