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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Bisher wachsen nur Kosten in die Höhe

18.03.2019

Hohenböken „Der Turm ist genehmigt“ – diese positive Nachricht zumindest konnte Vorsitzender Hans-Joachim Wallenhorst am Freitagabend in der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins Hohenböken den Mitgliedern verkünden. Wann allerdings mit dem Bau des zehn Meter hohen Aussichtsturms am Ammerweg begonnen werden kann, ist offen. Denn während nun die Baugenehmigung vorliegt, ist die Finanzierung wieder zu einer offenen Frage geworden.

Durch planerische Nachbesserungen für die Statik und die zeitliche Verzögerung sind die Kosten noch einmal gestiegen, weiß Wallenhorst. Im vergangenen Jahr waren für das Projekt 150 000 Euro veranschlagt worden. Mittlerweile sind aber Baumaterialien und Handwerksleistungen teurer geworden und die zur besseren Stabilität erforderlichen zusätzlichen Stützen kosten weiteres Geld. Während die Statik des Bauwerks nun also gesichert ist, scheint wieder unsicher, ob die im Vorjahr zugesagten Fördermittel des Landes in Höhe von maximal 88 000 Euro auch 2019 noch fließen werden.

Am kommenden Donnerstag wird sich der Ausschuss für Wirtschaft und Finanzen mit dem Aussichtsturm befassen, der als abschließendes Projekt der Verbunddorferneuerung Hasbruch zum touristischen Markenzeichen für Hohenböken werden soll. „Wir haben unseren Beitrag zur Vorbereitung geleistet“, sagte Wallenhorst. „Jetzt ist die Gemeinde gefordert.“

Der Bürgerverein will derweil etwas anderes leisten: In diesem Jahr soll der Dorfplatz am Dreieck mit Spielgeräten ausgestattet werden. „Der Wunsch ist mehrfach an uns herangetragen worden“, erklärte Wallenhorst. Ausflügler wüssten das Gelände mit dem Backhaus und dem Buchenblatt-Pavillon zwar zu schätzen, aber gerade Familien mit Kindern vermissten dort Spielgelegenheiten. Die wird der Verein nun mit eigenen Mitteln und Kräften neben dem Bouleplatz aufstellen.

Nach wie vor ist der Bürgerverein auch an der Integration der Geflüchteten interessiert, die im neu aufgebauten Gut Hohenböken untergebracht sind. „Ein großes Willkommensereignis steht noch aus“, kündigte der Vorsitzende an. Mittlerweile seien im Gutsgebäude elf Wohnungen belegt, weiß Wallenhorst. „Einzelne Kontakte bestehen schon.“ Eine gemeinsame Veranstaltung mit Hohenbökenern und Neubürgern sei geplant.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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