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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Hohenböken will höher hinaus

21.03.2017

Hohenböken Der Turmbau zu Babel ist bekanntlich niemals fertig geworden – beim Turmbau zu Hohenböken indes besteht jetzt Hoffnung: Zehn Jahre nach der ersten Idee im Rahmen der Planungen für die Dorferneuerung rund um den Hasbruch wird der Bau einer Aussichtsplattform am Rande der Geest endlich konkreter. Die Gemeinde Ganderkesee hat bereits Fördermittel beantragt, und Hans-Joachim Wallenhorst, Vorsitzender des Bürgervereins Hohenböken, ist zuversichtlich, dass noch in diesem Sommer Bewegung in die Sache kommt.

Er habe „ein Wohlwollen in den Fraktionen“ festgestellt, sagte Wallenhorst am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung des Bürgervereins. Der Verein selber war auch nicht untätig und hat sich verschiedene Aussichtstürme in der Region angesehen. Eine Konstruktion aus Holzbalken mit einer metallenen Spindeltreppe darin, die im Teufelsmoor steht, könnte als Vorbild für den Hohenbökener Turm dienen. Dessen Höhe solle bei etwa zehn Metern liegen, sagte Wallenhorst.

Auf dem höchsten Punkt

Damit wäre das Bauwerk hoch genug, um eine gute Aussicht in die Wesermarsch und nach Bremen zu bieten. „Dann können wir vom Turm aus auf der Berner Kirche sehen, wie spät es ist“, meinte der Bürgervereins-Vorsitzende schmunzelnd. Als Standort für den Turm kommt eine Stelle an der Huder Straße in Höhe der Einmündung des Ammerwegs in Frage – dort ist jetzt schon einer der höchsten Punkte am Rande der Wildeshauser Geest.

Um die Kosten möglichst gering zu halten, so Wallenhorst, sei daran gedacht, Studenten der Jade-Hochschule mit der Entwurfsplanung zu beauftragen. Der Bürgerverein würde sich mit Eigenleistungen beteiligen.

EU-Mittel für Tourismus

Einen Antrag auf Förderung des Projekts hat die Gemeinde Ganderkesee bereits Mitte Februar abgeschickt. EU-Mittel aus dem Programm „Ländlicher Tourismus“ könnten für das Projekt in Anspruch genommen werden, sagte Peter Meyer, Fachbereichsleiter für Gemeindeentwicklung. Bis zu 73 Prozent der Kosten könnten aus diesem Topf bezuschusst werden. Falls die Förderung bewilligt werde, müsse aber auch relativ kurzfristig eine Maßnahmenplanung angeschoben werden. Dem Bürgerverein Hohenböken wäre das nur recht.

Hergen Schelling Agentur Schelling (Leitung) / Redaktion Ganderkesee
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