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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Umweltzentrum Hollen: Kreis investiert hier in die Umweltbildung

19.06.2019

Hollen /Landkreis Das Regionale Umweltzentrum (RUZ) in Hollen stößt an seine Grenzen: Räumlich wie auch personell ist das stetig gewachsene Kurs- und Veranstaltungsprogramm kaum noch zu bewältigen. Hilfe tut not, und die ist jetzt in Sicht: Der Landkreis Oldenburg will sowohl die Aufstockung der Geschäftsführungs-Position auf eine Vollzeitstelle als auch die Einrichtung eines Akademiehauses in Hollen finanziell unterstützen. Wenn auch die Stadt Delmenhorst, deren Schulen von der Umweltbildung im RUZ ebenfalls profitieren, ihren Anteil trägt, können die Mittel im Haushalt 2020 eingeplant werden.

Im Schul- und Kulturausschuss des Kreistages stießen die Anträge des RUZ am Dienstag auf einhellige Zustimmung – verbunden mit Lob für die bisherige Arbeit: Von einem „Gewinn für den Landkreis“ sprach Niels-Christian Heins (FDP). „Hier wird erfolgreich für die Bildung und die Zukunft unserer Kinder gearbeitet“, betonte Hilko Finke (Grüne) – der aber zugleich auf das derzeitige Manko hinwies: Es seien noch mehr Anmeldungen wünschenswert, zum Beispiel aus der Gemeinde Hude, jedoch aus Kapazitätsgründen derzeit nicht möglich.

Vor allem ein zweiter Seminarraum fehlt – der vorhandene ist praktisch für ein ganzes Jahr im Voraus ausgebucht. Ursprünglich hatten RUZ und Landkreis einen Anbau an das Hauptgebäude des Umweltzentrums favorisiert, doch die erwartete Förderung durch die N-Bank blieb aus. Nun springt die Gemeinde Ganderkesee in die Bresche: Sie stellt ihre bisherige Asylbewerberunterkunft direkt am Eingang des RUZ-Geländes im Rahmen eines zinsfreien Erbbaurechts zur Verfügung.

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Dieses Gebäude muss aber zunächst umgebaut und saniert werden. Bis zu den Sommerferien 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Im Erdgeschoss entstehen ein großer, barrierefreier Seminarraum und ein zweiter, etwas kleinerer Unterrichtsraum. Die Räume im Obergeschoss können vorerst ohne Umbaumaßnahmen vom RUZ genutzt werden. Die Baukosten werden auf 320 000 Euro geschätzt, davon sollen 100 000 Euro aus dem EU-Förderprogramm Leader beantragt werden. Der Landkreis müsste 119 900 Euro tragen, auf die Stadt Delmenhorst kämen ihrem Anteil gemäß 100 100 Euro zu.

Nach dem gleichen Schlüssel wollen sich der Landkreis und die Nachbarstadt auch die höheren Personalkosten teilen. RUZ-Geschäftsführerin Marina Becker-Kückens besetzt derzeit eine 30-Stunden-Stelle, die auf 39 Wochenstunden angehoben werden soll. Dadurch steigt der Betriebskostenzuschuss für das Umweltzentrum im nächsten Jahr um rund 20 000 Euro auf 135 800 Euro.

Hergen Schelling Leitung / Redaktion für den Landkreis Oldenburg
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