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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Fachkräftemangel Bei Neuhaus Neotec In Hoykenkamp: Ingenieure meiden die Provinz

12.10.2019

Hoykenkamp Entwicklung und Produktion in Hoykenkamp – Vermarktung weltweit: „Wir sind eigentlich der klassische Hidden Champion“, beschrieb Lukas Werner, seit Monatsbeginn technischer Geschäftsführer, die Bedeutung von Neuhaus Neotec. Die Produkte, die an der Fockestraße gefertigt werden, seien „Made in Germany“. Und von der Politik wünsche man sich Rahmenbedingungen, die das auch weiterhin ermöglichten, sagte Werner in die Richtung der Delmenhorster Bundestagsabgeordneten Susanne Mittag, die am Donnerstag zusammen mit Vertretern des SPD-Ortsvereins Ganderkesee bei Neuhaus Neotec zu Gast war.

Das 1931 in Delmenhorst gegründete Maschinenbau-Unternehmen, das seit 1990 zur Reinbeker Kahl-Gruppe gehört, arbeitet seit 1981 für die Kaffeewirtschaft. Heute zählt es zu den weltweit führenden Herstellern von Röstmaschinen, Mahlwerken und Komplettanlagen für die Kaffeeproduktion.

Ein zweites Standbein kam 2009 hinzu: die Partikeltechnologie. In Hoykenkamp entwickelt und fertigt der Betrieb Sondermaschinen für die Herstellung von Pulvern und Granulaten, die unter anderem von der Lebensmittel- und der Pharmaindustrie benötigt werden. „Technologisch ist das ein Nischenbereich“, sagte Henning Falck, Prokurist und verantwortlich für den Geschäftsbereich Partikeltechnologie.

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Rund 140 Mitarbeiter beschäftigt Neuhaus Neotec auf dem 20 000 Quadratmeter großen Areal an der Fockestraße, auf dem neben sieben Produktionshallen 1000 Quadratmeter Bürofläche und ein Technikum für die Produkt- und Prozessentwicklung untergebracht sind. Letzteres plant die Unternehmensführung zu erweitern und hofft dafür auf Fördermittel, wie Falck den Besuchern berichtete. Belastet werde das Unternehmen aktuelle durch die derzeit laufende Sanierung der Fockestraße. Bei deren Finanzierung hat Neuhaus Neotec neben Palfinger Tail Lifts die Hauptlast zu tragen.

Um noch eine ganz andere Bitte äußerten Werner und Falck an die Adresse der Politik – in diesem Fall der Kommunalpolitik: die Gemeinde Ganderkesee stärker als attraktiven Arbeitsort zu vermarkten. Während für die neun zur Verfügung stehenden Ausbildungsplätze bislang immer geeignete Bewerber gefunden worden seien, gestalte sich die Gewinnung von Ingenieuren deutlich schwieriger. Vielfach orientiere sich hoch qualifiziertes Personal eher Richtung Hamburg, Bremen und Oldenburg. Das geschehe vielleicht auch aus Unkenntnis der Gegebenheiten in Ganderkesee.

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Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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