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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wie fairer Handel in Hude funktioniert

14.08.2019

Hude Die Gemeinde Wardenburg hat es bereits vorgemacht. Seit September 2015 trägt sie den Titel „Fairtrade-Gemeinde“. Nun will auch eine Steuerungsgruppe in Hude den Gedanken des fairen Handels vorantreiben. Der Ratsbeschluss liegt dazu vor, nun werden seit Juni Unterstützer gesucht. Wie ist der Stand der Kampagne?

Ein Rückblick: Um die Zertifizierung „Fairtrade-Gemeinde“ zu bekommen, müssen fünf Kriterien erfüllt werden, die durch die Einwohnerzahl der Gemeinde festgelegt werden.

Fairtrade-Weg gehen

Bei 16 000 Bürgern bedeutet das, dass mindestens vier Geschäfte (Einzelhandel, Supermärkte und sonstige Betriebe), zwei Gastronomiebetriebe, eine Schule, eine Kirchengemeinde und ein Verein sich für faire Arbeitsbedingungen und Preise oder umweltverträgliche Anbaumethoden einsetzen.

In Geschäften müssen jeweils zwei fair gehandelte Produkte verkauft werden, so sind die Bedingungen. Außerdem müssen vier Medienartikel in der lokalen Presse erscheinen, die über die Aktivitäten in der Gemeinde berichten. Steuerungsgruppenmitglied Karin Rohde (Grüne) gibt nun einen Überblick: „Zum Auftakt wurde zum Beispiel beim Bürgerfrühstück des Gewerbe- und Verkehrsvereins darauf geachtet, dass neben fair gehandeltem Kaffee und Tee auch Produkte aus der Region angeboten wurden“, sagt sie. Rohde und die anderen Mitglieder der Gruppe haben Unternehmen in Hude angesprochen. Von der Gemeindeverwaltung Hude steht Roland Arndt als Ansprechpartner zur Verfügung. Die Resonanz könne sich sich sehen lassen, so Rohde.

„Zum neuen Schuljahr soll an der Peter-Ustinov-Schule ein mobiler Info-Stand zum Thema ,Fairtrade’ von den Schülern gebaut werden“, sagt sie. Zukünftig könne dieser dann Veranstaltungen begleiten. Generell sei aus den Huder Schulen und Kitas ein positives Feedback zu benennen, meint Rohde.

Stand in Hude

„Die Grundschule Hude-Süd und die Grundschule Wüsting wollen Fairtrade zum Thema machen, genauso wie die katholische Kirchengemeinde und die katholische Kindertagesstätte“, zählt Rohde auf. Auch der Kulturhof wolle sich beteiligen. Im Kulturcafé würde schon regelmäßig Fairtrade-Kaffee angeboten, so Rohde. Im Einzelhandel sind der Bio-Laden und auch die Huder Supermärkte, wie beispielsweise Aktiv Irma, dabei. Produktangebote aus fairem Handel gehören hier schon längst zum Alltag.

Bewerbungsfrist

Einzig bei den Gastronomiebetrieben sieht die Steuerungsgruppe noch etwas Nachholbedarf. Das Restaurant Mio und der neue, mobile Kaffeestand auf dem Wochenmarkt haben sich bereits mit beworben. „Wir hoffen aber noch auf weitere, auch gerne größere Gastronomiebetriebe, die sich der Bewerbung anschließen wollen“, teilte Rohde mit.

Auch andere Einzelhandelsgeschäfte oder Zivilgesellschaften, wie beispielsweise Vereine, in der Gemeinde könnten sich melden. Wer Interesse hat, kann sich bei Karin Rohde informieren (karin-rohde@gmx.de). Die Steuerungsgruppe ist sich aber sicher, dass eine „gute Grundlage für die Bewerbung, die Mitte September losgeschickt werden soll“, gegeben ist. Die Voraussetzungen, damit Hude eine „Fairtrade-Gemeinde“ wird, sind in jedem Fall erfüllt. Es könnte aber ruhig mehr sein, als gefordert.

„Je mehr, desto besser“, sieht Karin Rohde zuversichtlich dem Weg für fairen Handel in Hude entgegen. Das nächste offene Treffen findet am 27. August um 19 Uhr in der Klosterschänke in Hude statt.


Mehr Infos unter   www.fairtrade-towns.de 
Nathalie Langer Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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