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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Beratung im Huder Fachausschuss: 50 Jahre alte Kita muss saniert werden

28.10.2020

Hude Die Elektrik, die Fenster, die Innentüren, die Dämmung – die Liste der Mängel ist lang. Das machte Architektin Ulrike Janz-Janzen noch einmal deutlich, als sie die Planungen für die weitere Sanierung der Kita Regenbogeninsel in Hude vorstellte. Die „Regenbogeninsel“ war 1970 der erste Kindergarten in der Gemeinde, hieß es im Ausschuss für Jugend, Gesellschaft und Soziales. „Das war noch vor der Energiekrise“, so Janz-Janzen. Will heißen: Energetische Standards waren zu der Zeit kein Thema.

Küche in diesem Jahr

Dass die Kita in Trägerschaft der ev. Kirche dringenden Sanierungsbedarf hat, wurde schon 2018 in Gutachten deutlich gemacht. Die politische Gemeinde tat sich schwer, machte nur rund 83 000 Euro locker für die dringend notwendige Sanierung der Küche, weil sie den Vorgaben nicht mehr entspricht. Dieser erste Bauabschnitt, der sich verzögerte, soll in Kürze endlich in Angriff genommen werden, berichtete die Architektin.

Erhebliche Defizite

Aber das ist nicht alles. Für einen weiteren Sanierungsabschnitt, der nach Ansicht der Kirche im nächsten Jahr erfolgen sollte, sind 233 000 Euro notwendig, die die Gemeinde als Eigentümer des Gebäudes zur Verfügung stellen müsste.

Gerade die Räumlichkeiten der gelben Gruppe, die als Integrationsgruppe geführt werde, weisen laut Janz-Janzen sehr viele Defizite auf. Aber auch in allen anderen Gruppen sind zum Beispiel die Sanitärbereiche arg in die Jahre gekommen. Die Innentüren sind laut Janz-Janzen ebenfalls ein Problem. Sie haben keine Sicherheitsverglasung und keinen Klemmschutz. Und die Glasfassaden aus dem Jahr 1970 haben nichtgedämmte Brüstungen. In die Elektrik muss laut Janz-Janzen dringend eingegriffen werden. Die Technik aus den 70er-Jahren bereite große Sorgen. Eine FI-Schutzschaltung, wie sie heute Standard ist, gibt es nicht. Gerade hinsichtlich der Sicherheitsaspekte sei die Elektrik auf den neuesten Stand zu bringen, betonte die Architektin. Mit dem vorgelegten Kostenrahmen ließen sich zumindest alle wesentlichen Dinge im bescheidenen Rahmen umsetzen. Dinge, die auch von Landesjugendamt und vom Gesundheitsamt angemahnt worden sei.

Andreas Otte (CDU) wünschte sich eine Auflistung aller erforderlichen Maßnahmen, um die Größenordnung der weiteren Sanierungsschritte abschätzen zu können. Eine Endsumme könne man nicht nennen, sagte Janz-Janzen. Auch bei der 2018 vorgelegten Auflistung, die unterem Strich mit 530 000 Euro endete, ist wohl Vorsicht geboten, da diverse Dinge noch nicht berücksichtigt wurden. Es gibt zum Beispiel keine Boden- und Dachdämmung.

Dach nicht gedämmt

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Das Flachdach soll vorerst nicht angepackt werden, weil es nach Begehung durch einen Experten noch keine Schäden aufweist, wie die Architektin berichtete. Die Heizungsanlage war aber zum Beispiel auch nicht auf dem Plan. Sie musste dann aber doch zügig erneuert werden, weil sie laut Janz-Janzen „in die Knie gegangen ist“.

Nils Rüdebusch (CDU) sieht hier auch gerade die Gefahren: „Bei jeder Sanierung muss mit Überraschungen gerechnet werden.“ Vorerst gab es nur die Vorstellung der Pläne. Die Fraktionen haben zwei Wochen Zeit, dann soll im Ausschuss abgestimmt werden.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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