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Aktualisiert vor 1 Minute.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Sie sammeln in den Alpen fürs Hospiz

13.07.2019

Hude /Falkenburg Für die „Huder Huskys“ geht es im September mit dem Auto auf eine 1500 Kilometer lange Tour über die Alpenpässe. Es ist aber nicht irgendeine Tour. Die Fahrt ist mit einer Spendenaktion verbunden, bei der die Huder Geld für das Laurentius Hospiz in Falkenburg sammeln. Hinter den „Huder Huskys“ stehen Caren und Klaus Niebuhr aus Hude. Namensgeber für ihren Teamnamen ist ihre Huskydame Emma.

Die „European Mountain Summit“-Tour startet am 7. September in München. Innerhalb von vier Tagen überqueren die Teilnehmer die Alpenpässe bis sie die Côte d’Azur in Frankreich erreichen. Etwa 150 Teams sind dafür angemeldet. Zwei Voraussetzungen gibt es, um dabei sein zu können. „Man braucht ein 20 Jahre altes Auto und fährt ohne Navi, nur mit Karte und Kompass – sodass man ganz oldschool fährt“, erklärt Klaus Niebuhr, der das natürlich noch von früher kennt. Darüber hinaus verpflichte man sich, mindestens 250 Euro für einen guten Zweck zu spenden, so der 58-Jährige.

Die Huder haben sich entschieden, für das Laurentius Hospiz in Falkenburg zu spenden – zunächst einmal, weil sie ortsbezogen spenden wollten, wie sie sagen. „Ich finde die Hospizbewegung sehr bemerkenswert. Die machen gute und wertvolle Arbeit“, erklärt Caren Niebuhr. Den Alltag im Hospiz haben sie sich bereits angesehen. „Es ist toll, wie die mit den Menschen umgehen und wie viel Zeit dort investiert wird“, würdigt die 55-Jährige das Engagement im Hospiz, wo neben den Mitarbeiten knapp 40 Ehrenamtliche tätig sind.

Das Geld wird in die Küche fließen, die als Gemeinschaftsraum genutzt wird. „Unsere Wohnküche soll erweitert werden, das ist das Herzstück unserer Einrichtung“, sagt Petra Bones, stellvertretende Pflegedienstleitung im Hospiz in Falkenburg. Außerdem sollen zwei neue Gästezimmer gebaut werden. Bislang gibt es acht Zimmer.

Wie sie überhaupt auf die Tour gekommen seien? Durch die NWZ, erklärt Klaus Niebuhr. „Wir haben einen Artikel in der Zeitung gelesen zu der großen Ostseerundreise. Das können wir uns auch vorstellen, und dafür üben wir jetzt schon einmal.“ Übernachten werden die Huder während ihrer Reise durch die Alpen voraussichtlich im Zelt, zur Not auch mal im Auto. Die Route steht nämlich noch gar nicht fest. Die Teilnehmer erhalten vor dem Start in München ein Road-Book, in dem kleine Aufgaben enthalten sind, die sie auf dem Weg erfüllen müssen. „Daher wissen wir noch nicht genau, wo wir so übernachten können“, sagt der 58-Jährige.

Das lässt vermuten, dass das Huder Paar generell nicht der All-Inklusive-Türkei-Urlauber ist. Die Niebuhrs lachen. „Nein, wir fahren immer mit dem Auto in den Urlaub und campen oder buchen eine Ferienwohnung. 15 000 Kilometer sind für uns normal.“ Sogleich erinnert sich Carin Niebuhr an eine besonders aufregende Reise: „In Griechenland haben wir uns mal ein Auto gemietet und haben damit die abenteuerlichsten Strände entdeckt.“ Na, da braucht es sicher nicht viel Vorbereitung, oder? Tatsächlich nicht. Nur für einen modernen Musikzugang in dem 20 Jahre alten Combi haben sie gesorgt. „Der hat noch Kassette. Deshalb haben wir einen MP3-Zugang eingebaut“, so Klaus Niebuhr.

Trotzdem wird die Tour durch die Alpen eine Herausforderung, nur mit Karte fahren zu dürfen und viele Spenden für das Hospiz zu sammeln. „Wir erhoffen uns viel davon“, so die 55-Jährige, die schon dabei ist, Freunde, Nachbarn und den Arbeitgeber mit ins Boot zu holen. Apropos mit ins Boot: Hündin Emma wird nur als Aufkleber auf dem Auto mitfahren. Für sie ist die Strecke zu weit.

 Das Spendenkonto für die Aktion von Caren und Klaus Niebuhr wird Anfang September in der NWZ bekanntgegeben.

Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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