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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Begrenzung für Schottergärten?

06.05.2019

Hude „Die Thematik Kies- und Schottergärten ist vielen Bürgerinnen und Bürgern ein großes Anliegen. Natur und Umwelt sind ein hohes Gut“, schreibt die Huder FDP-Fraktion in einem Antrag an die Gemeinde. Die Fraktion bittet die Verwaltung darum, künftig eine textliche Festsetzung für Schotter- und Steinbeete in Bebauungspläne aufzunehmen und sie somit zu beschränken. Gegebenenfalls sollen Schottergärten sogar verboten werden dürfen, findet die FDP.

Der Nabu in Hude hält den Antrag der FDP für einen Schritt in die richtige Richtung. „Das sind Gärten des Grauens, weil kein Lebensraum mehr für Igel, Insekten und Pflanzen bleibt“, erklärt 2. Vorsitzende Tomma Renker. Sie findet, es müsste mehr „wilde Ecken“ in Gärten geben, weil Büsche, Kräuter und Unkraut wichtige Lebensräume darstellen. „Jeder kann etwas für mehr Artenvielfalt tun“, sagt sie. Regelmäßig informiert der Nabu auch über insektenfreundliche Gärten. So zum Beispiel am Freitag, 10. Mai, von 14 bis 18 Uhr auf dem Huder Wochenmarkt, wo der Nabu mit einem Infostand vor Ort sein wird.

Andere Gemeinden haben bereits reagiert. So hat die Gemeinde Zetel (Friesland) im Bebauungsplan für ein neues Baugebiet klar festgelegt, dass die Vorgärten gärtnerisch gestaltet werden müssen. Eine Versiegelung durch Schotter ist somit ausgeschlossen. Steine dürfen dort lediglich Bestandteil der Gestaltung sein. In Bremen soll derweil noch diesen Monat ein Gesetzesentwurf veröffentlicht werden, der vorsieht, dass Außenflächen „zu begrünen oder zu bepflanzen sind“.

In ihrem Antrag schreibt die Huder FDP weiter: „Die Nahrungsgrundlagen für Bienen, Falter sowie Lebensräume für Kleinstlebewesen gehen in privaten Gärten zurück, weil Gartenbesitzer als Alternative zu Gärten bzw. naturnahen Gärten Kiesbeete anlegen, um die Gartenarbeit auf ein Minimum beschränken zu können.“ Dabei bestehe durchaus die Möglichkeit, pflegeleichte und naturnahe Gärten anzulegen, bei denen sich der Arbeitsaufwand in Grenzen halte.

„Wir bitten die Verwaltung, gemeinsam mit einem Planungsbüro Vorschläge zu erarbeiten und diese zu gegebener Zeit im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt zur Beratung vorzulegen“, heißt es vonseiten der Fraktion.

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