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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Erfolgreiche Arbeit fortsetzen

08.03.2019

Hude Für Wolfgang Schaller war es am Dienstagabend die letzte Jahreshauptversammlung des Vereins „Freunde des Klosters Hude“, die er als Vorsitzender eröffnete. Aus persönlichen Gründen kandidierte er nicht erneut für den Posten des 1. Vorsitzenden, bleibt den Klosterfreunden aber weiter erhalten. Zukünftig wird Schaller als Kassenprüfer tätig sein und im Hintergrund mitarbeiten. Seine Nachfolge tritt Prof. Klaus Rademacher an, der zuvor 2. Vorsitzender gewesen war.

22 000 Gäste im Klosterbezirk

Etwas Statistik: Im Jahr 2018 kamen 5576 Besucher ins Klostermuseum. 2017 waren es 4017. Davon nahmen 3058 (1203) an Führungen teil. 161 Führungen wurden 2018 durchgeführt, gegenüber 70 im Vorjahr.

40 Jahre (1980 – 2020) besteht der Verein der Freunde des Kloster Hude e.V. im nächsten Jahr. Am 7. Juni 2020 wird es einen Festakt mit Minister Thümler geben. Erstellt wird eine Festschrift mit dem Arbeitstitel „Das Erbe der Zisterzienser“.

Im Oktober 2016 war Schaller in einer außerordentlichen Versammlung zum 1. Vorsitzenden gewählt geworden. Rademacher erhielt das Vertrauen für den Posten des 2. Vorsitzenden. Zu diesem Zeitpunkt eine wegweisende Entscheidung, denn der Verein der Freunde des Klosters stand ohne Vorstand da.

Vereinszukunft gesichert

Danach ordnete das neue Vorstandsduo die Vereinsverhältnisse. Ein Museumskonzept für das Klosterareal in seiner Gesamtheit wurde erarbeitet. Außerdem wuchs der Mitgliederbestand von 135 auf 200 Klosterfreunde an.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen rückte Prof. Rademacher auf den Posten des 1. Vorsitzenden nach. Als 2. Vorsitzenden wählten die Mitglieder Rudolf Genz. Bundeswehr, Bahn und zuletzt Lokführer waren seine berufliche Stationen.

Heute ist der 67-jährige Genz in Pension und sagt von sich, dass er keine zwei linken Hände habe. Ideale Voraussetzungen für die Vorstandsarbeit, bei der auch immer wieder handwerkliches Know-how gefragt ist.

Wie Wolfgang Schaller in seinem Tätigkeitsbericht darstellte, konnte mit der Vorstellung des Gutachtens, das das Planungsbüros Angelis & Partner unter Federführung der Gemeinde erarbeitet hat (NWZ berichtete), schon ein Stück Wegstrecke in Sachen Sicherung des ehemaligen Klosters beschritten werden.

Planungen gehen voran

Die Planungen zur Verwirklichung des Museumskonzepts der Klosterfreunde schreiten voran. So solle der Klostersaal weiter als Museum genutzt werden. „Gespräche mit der Gemeinde und den Eigentümern laufen“, sagte Schaller. Der Charakter und das Bild des sogenannten Klostermuseums seien bereits verbessert worden. „Das haben wir Matthias Berger zu verdanken, der erst als Ein-Euro-Jobber vom Jobcenter zu uns kam und dann einen Jahresvertrag mit 32 Stunden pro Woche erhielt. Wir können nur hoffen, dass der Vertrag verlängert wird.“

Änderungen der Ausstellungen, Anschaffungen von Beamer, Leinwand, Laptop und iPad für die 3D-Animation, Katalogisierung des Anlagevermögens und Bilderfundus, aber auch die Verlängerung der Öffnungszeiten seien weitere Stichpunkte. Außerdem stieg das Spendenaufkommen außerordentlich.

Prof. Klaus Rademacher zeigte zudem Wege auf, um im Gesamtkonzept weiter voranzukommen. „Der Weg zum Museum führt über die Stationen Sammeln, Bewahren/Erhalten, Erforschen/Dokumentation sowie Vermitteln und Ausstellen“, erklärte Rademacher.

Deshalb solle wieder eine AGH-Kraft – am besten Matthias Berger – verpflichtet werden. Die Anträge laufen. Diese Kraft werde dringend für die Neugestaltung des Museums benötigt. Außerdem würden weitere Mitglieder gesucht, die Führungen begleiten können.

Ehrenamtler gebraucht

Daneben regte Klaus Rademacher an, einen Museumsladen als wirtschaftlich selbstständige Einheit zu gründen. „Auch hierfür werden wir Mitarbeiter bzw. Ehrenamtler brauchen.“ Ein „Huder Klosterweg“ als Rundweg um das gesamte Kloster sei von den Wegen her gesehen vorhanden. So könne das Kloster erlaufen und erfahrbar gemacht werden. Auch eine Eingangsverlegung des Museums stellte er in Aussicht und weitere Aktionen wie die handgemachten Stofftaschen mit dem Klosterlogo.

„Der allgemeine Aufruf lautet: Macht mit und macht das Museum stark. Wir brauchen Leute, die sich in das Gesamtprojekt einbringen wollen“, so Rademacher.

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