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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Gröbste Bauarbeiten fast überstanden

12.09.2019

Hude Im großen Kaminzimmer zieht ein Handwerker Kabel durch die Decke, von irgendwo her dröhnt der Lärm einer Bohrmaschine, auf die schönen Treppengeländer hat sich eine Staubschicht gelegt: Das Haus Marienhude ist zurzeit Großbaustelle. An allen Ecken und Kanten wird gearbeitet. Zwischendrin die antiken Möbel, als warteten sie ungeduldig auf ihren Feinschliff und darauf, endlich einen würdigen Platz in der sanierten Stadtvilla einnehmen zu dürfen – und so viel sei gesagt: Das Gröbste ist bald geschafft.

Eigentümer ist seit 2017 Hein-Jürgen Thalen, Geschäftsführer der Blinkfüer Grundstücksgesellschaft in Zeltel. Er hatte die denkmalgeschützte Villa für 935 000 Euro von der Gemeinde erworben. Geplant sind eine Tagespflege im Erdgeschoss und betreutes Wohnen in den oberen Etagen. Dafür wird das Gebäude in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutz des Landkreises Oldenburg saniert.

So weit ist der Bau

Obwohl es für das ungeschulte Auge auf den ersten Blick nicht so aussieht: „Wir sind jetzt relativ weit“, erläutert Thalen. Am aufwendigsten sei die Erneuerung der Leitungssysteme für Heizung, Wasser und Elektro gewesen. Es habe etwa zehn Monate gedauert, schätzt Thalen, Kabel und Rohre vom Keller bis nach oben ins Dach zu verlegen. Dafür musste in den oberen Geschossen der Boden komplett herausgenommen werden. Die Handwerker bewegen sich dort auf Holzplatten. Hier und da kann man durch einen Spalt in die untere Etage blicken. In vier Wochen sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein.

Das Dachgeschoss wurde isoliert und ausgebaut, Badezimmergrundrisse stehen teilweise, in einigen Zimmern werden die Wände bereits verkleidet. Vor die alten Fenster, die noch in gutem Zustand sind, werden Doppelfenster gesetzt, um das Haus auch energetisch aufzuwerten. Damit kann es auch bald losgehen.

Im Haus sollen barrierefreie Appartements entstehen. Ein großer Kniff war diesbezüglich auch der Einbau eines Fahrstuhls in die über Hundert Jahre alte Villa. Der werde laut Thalen aktuell gefertigt, solle in etwa sechs Wochen eingebaut werden und bis zum Ende des Jahres in Betrieb gehen können. „Die groben Baulichkeiten sollen in diesem Jahr abgeschlossen werden“, plant Thalen, sodass die zukünftigen Mieter Anfang des Jahres einziehen sollen können. Damit haben sich die Pläne um ein Jahr nach hinten verschoben.

Ein Ende in Sicht

Schon bald aber – wenn die Fenster drin sind – könne mit den „feineren Arbeiten“ begonnen werden, darunter sind Maler- und Tischlerarbeiten. Tapeten müssen abgerissen werden, Farbe muss an die vielen Wände, die antiken Möbel und die Parkettfußböden aufgearbeitet werden, nennt Thalen einige Beispiele.

Am Rande des zum Haus Marienhude gehörenden Parks sollen entlang der Lerchenstraße außerdem drei Mehrfamilienhäuser entstehen, mit elf barrierefreien Wohneinheiten. Das erste ist in Bau, der Rohbau soll bis Weihnachten fertig sein. Nach und nach werden die beiden anderen Gebäude folgen.

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Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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