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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Huder Wollen Für Sicherheit Sorgen: Hier soll schon bald eine Ampel stehen

07.02.2019

Hude Diese Verkehrssituation ist sehr unübersichtlich und gefährlich, gerade für die schwächeren Verkehrsteilnehmer. Aber auch Autofahrer müssen höllisch aufpassen, dass sie niemanden überfahren: An der Einmündung Langenberger Straße/Am Bahndamm in Hude ist das Überqueren der Fahrbahn tagtäglich für Radler und Fußgänger ein Risiko. „Vor allem für Personen, die die Straße an dieser Stelle nicht mit der gebotenen Schnelligkeit kreuzen können, stellt die Situation eine Herausforderung und eine mögliche Gefährdung dar“, sagte Ursula Budde, Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, schon im Februar 2017. Die Freien Wähler beantragten eine Ampel für die Fußgänger.

„Es muss etwas passieren“, forderten im August 2018 auch die Huder Sozialdemokraten, als sie sich vor Ort die Situation anschauten. Als Sofortmaßnahme hatten sie vorgeschlagen, zumindest Tempo 30 statt 50 für die Fahrzeuge auf der Langenberger Straße anzuordnen in diesem Bereich.

Wer beschließt?

Jetzt passiert etwas, wenn auch die Huder Politik ihre Zustimmung erteilt. Dem Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt, der am Mittwoch, 13. Februar, ab 16 Uhr öffentlich im Feuerwehrhaus tagt, liegt jedenfalls eine Beschlussempfehlung der Verwaltung vor, an der Langenberger Straße eine „Dunkelampel“, also eine Ampel, die Fußgänger und Radfahrer bei Bedarf aktivieren können, zu installieren. Die Kosten werden mit circa 35.000 Euro veranschlagt.

Warum mehr Sicherheit in diesem Bereich erforderlich wird, ist offensichtlich. Im ortsnahen Gewerbegebiet Am Bahndamm haben sich seit 2017 mehrere Unternehmen angesiedelt. Vom Zahnzentrum über die Physiotherapie-Praxis bis hin zur Fahrschule. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie sind stark frequentiert von Besucherinnen und Besuchern.

Was ist passiert?

Zu dem erhöhten Verkehrsaufkommen in diesem Bereich durch Fußgänger, Radfahrer und Pkw trägt seit Anfang Oktober 2018 außerdem die mobile Krippe „Kleine Villa Kunterbunt“ bei. Sie hat 30 Krippenplätze. Nach den Sommerferien 2019 kommen aller Voraussicht nach noch bis zu 25 Kindergartenplätze im Zuge einer mobilen Erweiterung hinzu. Durch die Krippe habe der Verkehr noch mal stark zugenommen.

Die meisten Besucher des Gewerbegebiets fahren direkt von der Langenberger Straße in die Straße Am Bahndamm und umgekehrt. Es ist unübersichtlich. Dazu trägt auch die Bahnunterführung in einer Kurve bei. Autofahrer sind „gefühlt“ auch mal schneller als mit den erlaubten 50 km/h unterwegs.

Die Anträge der Freien Wähler sowie der SPD seien an den Landkreis als zuständige Verkehrsbehörde weitergeleitet worden. Ein Ortstermin mit dem Straßenverkehrsamt des Landkreises habe im September 2018 stattgefunden, so Bürgermeister Holger Lebedinzew.

Was sagt die Behörde?

Der Landkreis als zuständige Verkehrsbehörde habe danach die verkehrliche Gesamtsituation in dem betreffenden Bereich unter Beteiligung der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und der Polizeiinspektion überprüft. Verkehrsstärken seien ermittelt, die Querungen gezählt, Verkehrsbeobachtungen durchgeführt und das Unfallgeschehen ausgewertet worden, so die Verwaltung.

Ergebnis: Die Anzahl der Querungen der Landesstraße durch schwächere Verkehrsteilnehmer war zu gering. Das Land will deshalb die Kosten für die Ampel nicht tragen. Möglich sei aber auch die Anordnung einer Fußgängerlichtsignalanlage, wenn eine besondere Situation vorliege – und wenn die Gemeinde zahle. Diese „besondere Situation“ habe der Landkreis gesehen. Und die Gemeindeverwaltung will deshalb jetzt die Ampel auf eigene Rechnung installieren.

„Wir hoffen auf ein positives Votum der Politik“, sagte dazu am Mittwoch der Bürgermeister. Wie lange es dann bis zur konkreten Umsetzung dauere, könne er noch nicht sagen.

Zusätzlich oder auch schon sofort Tempo 30 auf der Landesstraße, wie es die SPD gefordert hat, will der Landkreis nicht. Im Bereich von Kindertagesstätten sei das zwar möglich. Die „Kleine Villa Kunterbunt“ liege aber nicht im unmittelbaren Bereich der Einmündung.

Wo gilt Tempo 30?

Tempo 30 ist dafür im gesamten Bereich der Gemeindestraße Brinkmanns Kamp aufgrund des fehlenden Fuß- und Radweges seitens der Gemeinde angeordnet worden. Die FDP hat angeregt, zudem ein beidseitiges Halteverbot für Brinkmanns Kamp auszusprechen.

Durch die Reduzierung der Geschwindigkeit sei bereits eine umfassende Maßnahme zur Verkehrssicherheit umgesetzt, so dass die Notwendigkeit zur Anordnung eines Halteverbotes aus verkehrsbehördlicher Sicht nicht angezeigt sei, betont die Gemeindeverwaltung.

Wo brennt’s noch?

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In Hude gibt es weitere gefährliche Verkehrssituationen für Radfahrer und Fußgänger. Dazu gehört insbesondere die Einmündung Kirchstraße/Parkstraße. Der Kulturhof, der von vielen Menschen besucht wird, liegt genau in diesem Bereich. Und es kommt immer wieder zu brenzligen Situationen. Ganz offiziell liege beim Landkreis ein Antrag vor, die Situation an dieser Kreuzung zu verbessern. Fußgänger seien hier permanent gefährdet. Ein sehr komplexes Geschehen, sagt Lebedinzew. „Wir sind hier noch am Anfang der Ideenfindung“, doch sehe es schon fast so aus, dass auch hier eine Ampelanlage am Ende wohl die beste Lösung sei, um Schlimmeres zu verhindern.

Weitere Knackpunkte in Sachen Verkehrssicherrheit sind laut Lebedinzew im Ort auch die enge und unübersichtliche Situation an der Zufahrt des Netto–Marktes (Auf der Nordheide) und die ebenfalls sehr unübersichtliche Kreuzung mehrerer Straßen im Bereich der ehemaligen Bäckerei Spanhacke in Hude-Süd.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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