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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Kunst und Landwirtschaft im Einklang

07.08.2017

Hude /Hurrel /Kirchhatten Anlässlich des Kooperationsprojektes (Bio)Diversitätskorridor befand sich die Berliner Künstlerin Kerstin Polzin zehn Tage lang auf einer Pilgerreise durch Hude. Partner des Großprojekts sind der Landkreis Oldenburg und das Projekt Leverage Points for Sustainable Transformation der Leuphana Universität Lüneburg.

Kerstin Polzin nutzte diese Kooperation, um für ihr eigenes Kunstprojekt „GildE“ auf Recherchetour zu gehen und von Hof zu Hof zu wandern. Dabei machte sie es sich zur Aufgabe, den landwirtschaftlichen Alltag von Bauern aus der Region kennenzulernen. „Auf den Höfen war ich jeweils einen Tag lang Praktikantin, habe viel gearbeitet und mich mit den Familien ausgetauscht“, sagte die Künstlerin.

Ihr Weg führte sie dabei unter anderem zu Renke Dählmann, Frank Emken und Familie Haverkamp. „Jeder Landwirt hat sich auf etwas anderes spezialisiert und seinen ganz eigenen Stil“, erklärte Kerstin Polzin. Was alle gemeinsam haben? „Die Familie kommt in der Küche, an einem großen Tisch, zusammen und unterhält sich, das hat mich berührt“, sagte sie.

Mit welchen Mitteln sie ihre Kunstprojekt umsetzen wird, wisse sie noch nicht. „Ich möchte gerne mit den Landwirten zusammenarbeiten und sie einbeziehen, sofern denn das Interesse da ist“, so die Künstlerin. Das Verhältnis zwischen Mensch und Tier sei ihr jedoch von großer Wichtigkeit. „Das Thema Familienbetrieb und Großfamilie berührt mich jetzt viel mehr als vorher. Auch wenn es nur kurz war, konnte ich die Welt einmal aus den Augen der Landwirte betrachten“, blickte Kerstin Polzin zurück.

Unterstützt wurde sie von von der Geschäftsstelle des Landvolks in Huntlosen. Über das Landvolk entstand der Kontakt zu den Landwirten, die sie jeweils einen Tag lang bei sich aufnahmen.

Auch eine andere Veranstaltung des Kooperationsprojekts (Bio)Diversitätskorridor fand jetzt statt. Der Präsident der Oldenburgischen Landschaft, Thomas Kossendey, informierte sich zum Geschehen im Projektcontainer, der seit Mitte Juni neben dem Kirchhatter Rathaus steht. „Es ist gut, wenn über ein Projekt geredet wird, auch wenn es kontrovers ist“, lautete sein Fazit. Grundsätzlich begrüße er den „Blick von Draußen“ auf das sich gerade im ländlichen Raum verändernde Landschaftsbild.

Zurzeit habe das Großprojekt in der Tat wohl noch einige Öffentlichkeitsarbeit nötig, um möglichst viele Menschen in ihrem Alltag zu erreichen. Über den ganzen Landkreis verteilt finden Aktionen statt. Viele, wie der „Hochsitz für Innovationspotentiale“ von Peer Holthuizen beim Container, dürften erklärungsbedürftig sein.

Helene von Oldenburg und Claudia Reiche stellten die Idee hinter „Civil Wilderness“ vor. Jeder könne im Internet (civilwilderness.info) seine persönlichen Bilder von der Wildnis posten und erklären, ob und welche Regeln dort gelten. Die beiden Initiatorinnen veröffentlichen die eingereichten Vorschläge im Internet. Vor dem Container haben die Frauen einen kleinen Bereich der Kräuterwiese eingezäunt und mit einem QR-Code versehen, der als elektronischer Wegweiser dient.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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