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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Faires und regionales Einkaufen in Hude

05.09.2019

Hude „Die Bereitschaft zur Mitwirkung und Mitarbeit ist groß“, so hieß es beim Treffen der Fairtrade-Steuerungsgruppe mit Interessierten in der Klosterschenke. Themen waren ein Rückblick auf die bisherige Arbeit in Hude und die weitere Planung. „Fairtrade“ steht im Mittelpunkt ihres Engagements, sie wollen für Hude den Titel „Fairtrade-Town“ beantragen.

Im Rückblick stellte Sprecherin Karin Rohde gelungene Auftritte vor, so sei zum Beispiel beim Bürgerfrühstück Fairtrade-Kaffee und -Tee getrunken worden. Während einer Projektwoche war Fairtrade das Thema von Schülerinnen und Schülern des 8. Jahrgangs der Huder Peter-Ustinov-Schule. Sie bauten einen Holzstand mit Info-Material, informierten über das Thema und stellten fair gehandelte – wie auch selbst hergestellte – Produkte vor und boten diese an.

Vielfältige Produkte

Bereits seit einiger Zeit gibt es im katholischen Kindergarten an der Glatzer Straße 17 eine Außenstelle des Eine-Welt-Ladens Lemwerder, die fair gehandelte Produkte zum Erwerb anbietet. „Das Bewusstsein ist wichtig, denn Fairtrade-Produkte wachsen nicht hier bei uns“, heißt es. Es seien viele Gespräche und Informationen wichtig, um die Menschen zu erreichen. Dazu hält die Steuerungsgruppe inzwischen etliches Material bereit und plant Aktionen, um Fairtrade bekannter zu machen. Es gibt eine Vielfalt von Produkten, die das Siegel tragen: von Kaffee, Kakao, Bananen oder Baumwolle über Saft, Tee, Reis, Honig, Zucker und Wein bis hin zu Schnittblumen und Gold.

Fairtrade habe eine Welt zum Ziel, in der alle Kleinbäuerinnen und -bauern sowie Arbeiterinnen und Arbeiter über existenzsichernde Lebensgrundlagen verfügen, ihre Potenziale entfalten und ihre Zukunft selbstbestimmt gestalten können. Das Siegel kennzeichnet nach Aussagen der Fairtrade-Gruppe Waren, die aus fairem Handel stammen und bei deren Herstellung bestimmte soziale, ökologische und ökonomische Kriterien eingehalten wurden.

Wachsendes Interesse

Zufrieden sind die Mitwirkenden über den Zuwachs der Interessierten und bereits vorliegende Zusagen aus Hude und Wüsting. Doch natürlich werden weitere Gewerbetreibende und Zivilgruppen angesprochen, um sie zu überzeugen mitzumachen.

Etliche Einzelhandelsgeschäfte und Discounter bieten bereits fair gehandelte Produkte an, andere haben zugesagt. Das gilt auch für die Gastronomie: Mio an der Parkstraße hatte sofort zugestimmt, ebenso das Haus Lichtblick in Hurrel. Neu dabei ist die Klosterschänke. Geschäftsführer Jens Burgdorf gab beim Treffen der Steuerungsgruppe seine Zusage.

Auch aus dem großen Bereich der Zivilgesellschaft – zum Beispiel Schulen, Kulturhof, Kirchen und Vereine – liegen Unterschriften und etliche Zusagen vor, deren Bestätigungen in Kürze erwartet werden. Hier ist es wichtig, dass diese bis zum Freitag, 20. September, eingehen, denn dann soll die Bewerbung abgesandt werden.

Die Steuerungsgruppe und Interessierte werden weiter werben, denn es geht nicht nur um den Titel „Fairtrade-Town“, sondern darum, das Bewusstsein der Menschen in Hude zu wecken, fair und dazu – wenn möglich – regional einzukaufen.

Infos auf Wochenmarkt

Am Freitag, 27. September, während der deutschlandweiten „Fairen Wochen“, die vom 13. bis 27. September gehen, wird die Steuerungsgruppe auf dem Wochenmarkt über Fairtrade informieren und freut sich auf viele Interessierte. Das nächstes Treffen der Fairtrade-Gruppe steht am Montag, 29. Oktober, um 19 Uhr in der Klosterschänke an.


Mehr Informationen gibt’s im Internet unter   www.fairtrade.de 
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