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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Nordenholzer Hof auf Messe in Berlin

08.12.2018

Hude Eine besondere Ehre wird dem Nordenholzer Hof Anfang des Jahres zuteil. Am Dienstag, 22. Januar, präsentiert sich der Hof unter dem Motto „Baukultur – neues Leben hinter alten Gemäuern“ auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin. Und wie der Name schon sagt, geht es darum, was in Nordenholz aus einer alten Gaststätte, einem historischen Bauernhaus und einer alten Scheune gemacht wurde.

Ausgewählt wurde der Hof dafür vom Amt für Regionale Landentwicklung Weser-Ems. Dabei sollen Projekte in den Mittelpunkt gerückt werden, die sich dafür einsetzen, ländliche Bereiche lebendiger zu gestalten. Neben dem Nordenholzer Hof haben auch das Kloster Frenswegen in Nordhorn, der Hof Groneick in Gehrde und die Arche Detern im Landkreis Leer die Chance, sich auf der Messe zu präsentieren – jeder bekommt dafür einen eigenen Ausstellungstag.

Die Messe findet vom 18. bis 27. Januar 2019 statt. Sie dreht sich unter anderem um Ernährungswissenschaft, Landwirtschaft und Gartenbau und findet im nächsten Jahr zum 84. Mal statt. Es werden rund 400 000 Besucher aus 65 Ländern erwartet. Mehr als 1700 Aussteller kommen dafür nach Berlin.

„Mit dem Nordenholzer Hof haben wir aus historischen Teilen des Ortes etwas Neues geschaffen“, erklärt Eigentümer Heiko Aschenbeck und blickt dabei auf die Historie des Hofes zurück, die bereits im Jahr 1740 begann. Als Heiko Aschenbeck das Grundstück 2012 kaufte, wusste noch niemand, was einmal daraus werden sollte. Denn auf dem Gelände steht heute auch ein altes Bauernhaus aus Tweelbäke. 2014 eröffnete dann die Gaststätte, Michael Niebuhr wurde Geschäftsführer. Seit 2016 gehört auch eine alte Scheune zum Ensemble – eines der ältesten Gebäude des Ortes. Im Rahmen der Dorferneuerung wurden die Arbeiten seinerzeit gefördert. Im nächsten Jahr soll auch das Hotel eröffnet werden, das derzeit gebaut wird und den Nordenholzer Hof abrunden soll. 60 Angestellte beschäftigt der Hof heute.

„Über die letzten Jahre hat sich eine unglaubliche Dynamik entwickelt. Der Nordenholzer Hof ist viel mehr als das, was ich mir erträumt habe“, sagt Aschenbeck. Für ihn spielt die Nachhaltigkeit eine besonders große Rolle. So wurden auch Materialien aus der alten Nordenholzer Schule genutzt, die 2013 abgerissen wurde. „Wir wollten, so gut es eben ging, mit Materialien aus der Umgebung bauen und beispielsweise wertvolle Dachpfannen und Ziegelsteine wiederverwenden“, sagt er.

All das soll auf der IGW in Berlin rübergebracht werden. Küchendirektorin Alexandra Ataew und Koch Patrick Skrzetuszewski werden vor Ort zwei Kochshows veranstalten und ein Zandergericht kochen. An einem Stand soll die Geschichte des Hofes erklärt werden. „Das Kulinarische steht auf jeden Fall im Mittelpunkt. Wir möchten zeigen, wie wir unsere alten Gemäuer mit Leben füllen“, erklärt Sara Michel, Eventplanerin des Nordenholzer Hofes. Gezeigt werden soll auch, wie der Betrieb in die Region ausstrahlt. „Es bleibt gar nicht aus, dass unser Besuch auf der Messe auch Werbung für Hude ist. Unsere Geschichte ist eng mit der Gemeinde verwoben“, sagt sie.

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