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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Straßenbau In Hude/Kirchkimmen: Dreieinhalb Monate mit Umleitung leben

16.07.2019

Hude /Kirchkimmen Seit Montag hat die Verkehrsdichte auf der Vielstedter Straße, der Burgstraße und der Hurreler Straße durch Hude stark zugenommen. Der Grund ist eine Umleitung für alle Kraftfahrzeuge, weil die Bremer Straße (Kreisstraße 343) von der Kreuzung mit der Kimmer Landstraße bis zur Einmündung der Straße Am Ebenesch voll gesperrt ist.

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat die Sanierung des Brückenbauwerks der Bremer Straße über die Autobahn A 28 in Auftrag gegeben. Insgesamt rund 1,1 Millionen Euro kostet die Maßnahme, die das rund 40 Jahre alte Brückenbauwerk über die Autobahn wieder fit machen soll für die Zukunft.

„Von der Brücke kommt alles runter, bis auf den nackten Beton“, erklärt Frank Zielesny, stellvertretender Leiter des Geschäftsbereichs bei der Landesbehörde in Oldenburg. Auf dem Beton-Unterbau werden dann die neuen Schichten wieder nach und nach aufgebracht.

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Mit großer Sorgfalt

Es muss mit großer Sorgfalt gearbeitet werden, um vor allem auch künftig das Eindringen von Wasser zu verhindern. Wasser sei der Feind eines jeden Bauwerks aus Beton, so Zielesny. Sehr genau werde denn auch geschaut, dass alles, was schadhaft sei, entfernt und erneuert werde. „Manchmal erlebt man auch Überraschungen“, so Zielesny. Wichtig sei, dass nach der Grundsanierung der Stahl im Beton keinen Rost ansetzen könne. Die Mängelliste, die im Zuge der regelmäßigen Brückenprüfungen erstellt worden sei, werde abgearbeitet.

Solides Grundbauwerk

Das Grundbauwerk als solches sei tragfähig und damit zukunftsfähig, betont der Vertreter der Landesbehörde. Die Lebensdauer einer solchen Brücke betrage mindestens 90 Jahre. Im Zuge der jetzigen Sanierung würden praktisch alle „Verschleißteile“ erneuert. Die komplette Fahrbahn werde abgetragen und in mehreren Schichten mit entsprechender Isolierung neu aufgebaut. Die seitlichen Abschlüsse der Brücke, die sogenannten Kappen, das Geländer und die Schutzplanken kommen neu, so wie auch die Übergangskonstruktion und zum Schluss auch der Asphaltbelag der Straße und des Radweges in diesem Bereich.

Sehr viel Handarbeit

Mit viel Fingerspitzengefühl gehen die Bauarbeiter zu Werk. Vieles sei nur in kleinteiliger Handarbeit möglich und nicht mit schwerem Gerät. Deshalb dauerten die Arbeiten sehr lange, bittet Zielesny um Verständnis für die Sperrung des Straßenstücks und die Unannehmlichkeiten durch die Umleitung, mit denen die Kraftfahrzeugführer und die Anwohner in Hude wohl noch bis Anfang November leben müssen.

Die Umleitung für Kraftfahrzeuge ist über Hurreler Straße, Burgstraße, Vielstedter Straße und umgekehrt ausgeschildert. Auch Radfahrer können die Baustelle nicht passieren. Für sie ist eine kürzere Umleitung ausgewiesen, die über die Straßen Am Rahland und Neustadt führt.

Autobahn nicht betroffen

Die Autobahn 28 ist im Baustellenbereich passierbar. Im Zuge von vorbereitenden Arbeiten, die während nächtlicher Sperrungen erledigt wurden, erhielt das Brückenbauwerk ein Gerüst, das dafür sorgen soll, das Teile, die sich bei den Arbeiten oben an der Brücke über der Autobahn eventuell lösen, nicht auf die Fahrbahn fallen.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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