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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Keine Fotos mehr auf uriger Holzbrücke

05.04.2019

Hude Anfang 2016 musste sie schon einmal aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Jetzt ist es wieder passiert: Seit Mittwoch kann die urige Knüppelholzbrücke über die Huder Berne im Klosterbezirk nicht mehr von Fußgängern genutzt werden. Das Tor ist abgeschlossen. Der Zweckverband Kommunalservice Nordwest hat entsprechende Hinweise angebracht.

Dass das gerade zum Beginn der neuen Saison passiert, werden viele bedauern. Die Brücke ist immer wieder ein beliebtes Fotomotiv, gerade auch für Hochzeitsfotos.

Gemeinde ist Pächter

Der Kommunalservice Nordwest ist im Auftrag der Gemeinde für die Unterhaltung der Brücke zuständig. 2016 war die Brücke nach der Feststellung von Sicherheitsmängeln provisorisch repariert worden. Mit einfachen Mitteln. So wurden zusätzliche Bretter und Stützbalken montiert.

Kosten steigen enorm

Mehrfach wurde in den politischen Gremien der Gemeinde über die Brücke diskutiert. Zunächst wollte man mit 20 000 Euro Sanierungskosten auskommen, dann wurden es 48 000 Euro. Im September des vergangenen Jahres war schließlich von mehr als 100 000 Euro die Rede. Weil ein Brückengutachter feststellte, dass es nicht reicht, nur den Oberbau zu sanieren. Auch die Pfosten seien in keinem guten Zustand, hieß es zur Begründung für den Kostenanstieg.

Es sei wirklich ärgerlich, dass die Sperrung der Brücke gerade zum Start in die Hauptsaison erfolgen müsse, sagte auf Nachfrage Roland Arndt, der in der Gemeindeverwaltung Ansprechpartner für den Klosterbezirk ist. Die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher des Klosterbezirks gehe aber vor.

Knackpunkt sind die hohen Kosten. Laut Arndt ist der Versuch, Mittel aus dem Fördertopf Leader für die Brückenerneuerung zu bekommen, gescheitert. Mit Nebenkosten schätzt Bürgermeister Holger Lebedinzew die Ausgaben für die Brückenerneuerung sogar auf bis zu 150 000 Euro. Er hofft, dass im Zuge des „Masterplanes“ für den Klosterbezirk noch Zuschüsse von anderer Stelle möglich sind. Das kann dauern.

Dass noch einmal eine provisorische Reparatur des Holzbauwerks erfolgen kann, hält Roland Arndt eher für fraglich. Die Gemeinde als Pächter und die Gutsverwaltung von Witzleben als Eigentümerin seien im Gespräch, um eine Lösung zu finden, hieß es.

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