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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Klosterruine In Hude: Bröckelndes Baudenkmal wird gesichert

14.05.2020

Hude Mit jeweils 260 000 Euro finanzieren Bund und Land die Restaurierung und Sicherung der Klosterruine in Hude. Diese Zusage gab es schon im vergangenen Jahr für das „Baudenkmal mit besonderer nationaler und kultureller Bedeutung“. Diesen besonderen Status genießen die Reste der ehemaligen Klosterkirche aus dem Mittelalter schon seit 1987. Bauherrin der jetzigen Maßnahmen ist die Gutsverwaltung von Witzleben. Ihr gehört die Ruine, die sie wiederum an die Gemeinde Hude verpachtet hat.

Die Kosten

Die gute Nachricht: Die vom beauftragten Büro Angelis & Partner veranschlagten Kosten von 520 000 Euro wurden durch die Ausschreibungsergebnisse bestätigt. Mittlerweile hat laut Bauleiter Artur Saathoff die Submission stattgefunden. Behördliche Vergabefristen müssten jetzt noch eingehalten werden. Danach könnten die Arbeiten endgültig beauftragt werden.

Es sieht laut Saathoff so aus, dass nicht nur der Kostenrahmen, sondern auch der Zeitplan eingehalten werden kann. Dank der ganz hervorragenden Zusammenarbeit mit allen Beteiligten und trotz Corona, betont Saathoff.

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Der Zeitplan

Ende Mai könne es dann voraussichtlich losgehen mit der Baustelleneinrichtung und der Einrüstung des südlichen und des nördlichen Querschiffes der ehemaligen Klosterkirche.

Der Nordpfeiler, der ein wenig mit seiner Schräglage an den schiefen Turm von Pisa erinnert, muss im Zuge der Sicherungsmaßnahmen nicht bearbeitet werden. Er steht nach wie vor sicher. Da sei bei der letzten großen Sanierung in den 80er Jahren schon gute Arbeit geleistet worden, so Saathoff.

An den beiden Querschiffen aber hat der Zahn der Zeit genagt. Die Ruine bröckelt an vielen Stellen, wie bei einer Untersuchung mit Unterstützung von Industriekletterern schon im Juni 2018 ermittelt wurde. Diese hatten Stein für Stein abgeklopft und mit hochauflösenden Helmkameras die Schäden auch gleich zu den Experten am Boden überspielt, die sie dokumentierten.

Unter Leitung von Artur Saathoff, Experte für Denkmalpflege bei Angelis & Partner, war ein Gutachten erstellt worden, das letztlich mit seiner Kostenschätzung Grundlage für den von Bund und Land im vergangenen Jahr positiv beschiedenen Förderantrag war.

Die Maßnahmen

Bei der Sicherung der schadhaften Fugen und Risse soll – wie schon damals beim Bau des Klosters – mit Muschelkalkmörtel gearbeitet werden. Der braucht mindestens fünf Grad plus, um haltbar verarbeitet werden zu können, erklärt Saathoff. Deshalb müssten die Arbeiten in der wärmeren Jahreszeit erfolgen. Spezialisten aus dem Bereich Putzrestauration werden sich der Reste der mittelalterlichen Bögen annehmen, Keramikrestauratoren um die Konsolensteine und die in Stein gehauenen Masken. Außerdem muss eine Reparatur der Verschleißschichten aus Ziegelsteinen und Bleiabdeckungen auf den Mauerkronen erfolgen. Überall da, wo lose Steine vorhanden sind, müssen diese vermauert werden. Nach der umfangreichen Reparatur soll die Klosterruine als besonderes Baudenkmal für mindestens 30 Jahre wieder gesichert sein, sagt Saathoff.

Parallel zu den Arbeiten soll auch ein neuer Zaun, eineinhalb Meter hoch und aus Metall, den jetzigen, recht hässlichen Bauzaun ersetzen, mit dem die Ruine vor unbefugtem Betreten geschützt wird.

Der kontrollierte Zugang zur Ruine soll auch künftig durch das Museum erfolgen.

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Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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