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Landschaftsrahmenplan: Zielvorgaben für Natur und Landschaft

13.07.2020

Hude Er ist ein ganz schön dicker Plan, der Landschaftsrahmenplan für den Landkreis Oldenburg. Und wer sich durch die unzähligen Karten und Texte in zwei imposanten Ordnern arbeiten möchte, der kommt wohl auch mit ein paar Stunden nicht aus. Für den Plan aus dem Jahr 1995 liegt jetzt die Fortschreibung als Entwurf vor.

Sämtliche Dokumente und Karten sind jetzt bis zum 7. September im Foyer des Kreishauses in Wildeshausen zur Einsicht ausgelegt. Sie sind aber auch seit wenigen Tagen auf der Internetseite des Landkreises digital abrufbar.

„Es ist kein Diskussionspapier und auch kein Konsensplan, sondern es ist ein Fachplan“, machte Kreis-Baudezernentin Eva-Maria Langfermann jetzt bei der Kurzvorstellung des Entwurfs im Huder Fachausschuss deutlich, zu dem gleich ein mehrköpfiges Team aus dem Kreishaus angereist war.

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Dieses umfangreiche Gutachten soll einzig aus Sicht des Natur- und Landschaftsschutzes sagen, wohin die Reise gehen soll. Wie es optimal laufen kann. Es wurden Zielkonzepte erarbeitet, wie zum Beispiel zur Ausweitung von Natur- und Landschaftsschutzgebieten. Es geht um Biotopverbund, Gewässerschutz und vieles mehr.

Der Plan wird laut Kreisverwaltung keine Rechtsverbindlichkeit erlangen. Es ist vielmehr eine umfangreiche rein fachliche Empfehlung, die dann politisch abzuwägen sei, wenn es konkret, zum Beispiel in den Kommunen, um Flächennutzungs- und Bebauungspläne geht.

„Als Landwirt bekommt man da Angst“, sagte gleichwohl Wilfried Siems (CDU). Kritik hatte er auch schon bei der Vorstellung des Entwurfs auf Kreisebene geäußert.

Vor 25 Jahren hätten Landwirte sogar eine Busfahrt organisiert, um auf Fehler in den Karten aufmerksam zu machen. Mehr als 200 Einwendungen seien seinerzeit übergeben worden, allein aus dem Raum Wüsting, erinnerte sich Siems.

„Wir freuen uns über Anregungen und sind auch nicht allwissend“, sagte dazu die Baudezernentin im Huder Fachausschuss.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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