• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Genusserlebnisse aus der Region

17.08.2018

Hude /Nordenholz Der erste Biomarkt auf dem Nordenholzer Hof in Hude im vergangenen Oktober war ein großer Erfolg. Um die 4000 Besucher kamen an den zwei Tagen. Die Organisatoren wurden überrascht von dem Ansturm. Am Samstag und Sonntag, 13. und 14. Oktober 2018, wird es eine Neuauflage geben, wiederum mit einem informativen und zugleich unterhaltsamen Programm für die ganze Familie. Das Motto: „Genuss erleben im Nordwesten“.

Mehr als 30 Aussteller aus dem Bio-Sektor, zum größten Teil aus der Region, haben bereits zugesagt. Das berichtete am Donnerstag Heiko Aschenbeck, Eigentümer des Nordenholzer Hofes. Mit Geschäftsführer Michael Niebuhr und Eventmanagerin Sara Michel organisiert er die Veranstaltung in Kooperation mit der Metropolregion Nordwest und der „Bio-Stadt“ Bremen sowie der Huder Wirtschaftsförderung.

Ziel ist es, den Konsum von Bio-Lebensmitteln zu stärken. Es soll den Menschen gezeigt werden, dass Bio-Produkte aus der Region gut für die Umwelt und das Klima sind. Die Vernetzung der Akteure unter dem Motto „Bio aus der Region – vom Land auf den Tisch“ werde gefördert durch das Bundeslandwirtschaftsministerium.

Für Heiko Aschenbeck ist es wichtig, Werbung für Bio-Lebensmittel zu machen. Niedersachsen habe bei den Flächen für Bio-Anbau noch großen Nachholbedarf. Dabei steige die Nachfrage. Aschenbeck hofft, dass mehr Erzeuger ihre Produktion umstellen.

Die fleißigen Bienen

Ganz aktuell ist das Thema Insektensterben. Darauf wird beim Biomarkt verstärkt der Fokus liegen. Wenn man nichts für die Insekten tue, werde man das sehr deutlich spüren. Es dürfe nicht so weit kommen, wie in China, wo aufgrund der fehlenden Insekten Obstbäume schon von Hand bestäubt werden müssten, so Aschenbeck.

Imker aus Hude und umzu werden auf dem Markt ihre Produkte aus Honig und Bienenwachs anbieten. Hobby-Imkerin Susanne Vors­pohl wird den Stand mit weiteren Imkern aufbauen.

Vorspohl ist Hobby-Imkerin mit nur wenigen Völkern. „Aber es ist ein gutes Gefühl, etwas zu tun für die Natur“, sagt sie. Sie freut sich, dass das Thema Bienen und Insekten derzeit in den Medien so präsent ist, wie noch nie. Am Stand der Imker werden Fragen rund um die Natur und die Bienen beantwortet. Bienenexperte Götz Neuber aus Dötlingen wird ebenso vor Ort sein wie Vertreter des Nabu Hude. Die Sensibilität sei enorm gestiegen, wenn es um die Bedeutung der Insekten gehe, so Heiko Aschenbeck. Er hat als Ratsherr in Hude auch das erstmals aufgelegte Blühstreifenprogramm angeregt, das prima von den Landwirten angenommen wird.

„Bio ist Urgeschmack“

Vom Honig zum Fleisch: Auch in diesem Bereich ist viel Bewegung. „Bio ist für mich der Urgeschmack“, so Koch Michael Niebuhr. Und deshalb wird es in Zusammenarbeit mit der Firma Biofino aus Emstek, die nachhaltig erzeugtes, hochwertiges Bio-Geflügel unter strenger Beachtung des Tierwohls vertreibt, eine ganze Reihe von Kochshows mit Verkostung geben. Jeder könne probieren und für sich selbst den Vergleich ziehen, so Niebuhr.

Kinderprogramm

Auf dem Biomarkt wird es ein vielfältiges Kinderprogramm geben, auch Tiere zum Anschauen, so Eventmanagerin Sara Michel. Für Livemusik sorgen der Huder Shantychor und die Gruppe Pangea.
 Der Markt wird am Samstag, 13. Oktober, von 14 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 14. Oktober, von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein. Der Eintritt ist für Kinder bis 14 Jahre frei. Alle anderen zahlen fünf Euro. Enthalten ist im Eintrittspreis ein Gutschein für ein Freigetränk, der in diesem Jahr an mehreren Ständen eingelöst werden kann.
Aussteller, die noch dabei sein möchten, können   sich an Sara Michel wenden (s.michel@nordenholzer-hof.de).

Klaus Derke
Hude
Redaktion Hude
Tel:
04408 9988 2721

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.