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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Werbung für mehr Bio aus der Region

25.09.2018

Hude /Nordenholz „Bio und regional gehören zusammen“, sagt Heiko Aschenbeck. Der Eigentümer des Nordenholzer Hofes in Hude steckt mit Geschäftsführer Michael Niebuhr und Eventmanagerin Sara Michel mitten in den Vorbereitungen für den zweiten Bio-Markt. Dieser wird am Samstag und Sonntag, 13. und 14. Oktober, auf dem Nordenholzer Hof unter dem Motto „Bio aus der Region – vom Land auf den Tisch“ stattfinden. Mehr als 30 Aussteller sind schon dabei.

Zwei Tage Markt in Nordenholz

Der Markt beim Nordenholzer Hof am Kreuzweg 9 wird am Samstag, 13. Oktober, von 14 bis 18 Uhr, und am Sonntag, 14. Oktober, von 10 bis 18 Uhr geöffnet sein.

Der Eintritt ist für Kinder bis 14 Jahre frei. Alle anderen zahlen fünf Euro. Enthalten ist im Eintrittspreis ein Gutschein für ein Freigetränk, der in diesem Jahr an mehreren Ständen eingelöst werden kann. Parkplätze stehen kostenlos zur Verfügung.

Circa 30 Aussteller sind schon angemeldet. Einige wenige Standplätze sind noch frei. Aussteller können   sich an Sara Michel wenden (s.michel@nordenholzerhof.de).

Musik gibt es am Samstag mit dem Shantychor Hude. Am Sonntag tritt das Duo Pangea auf.

Kochshows sind am Sonntag vorgesehen. Michael Niebuhr wird dabei von Marcel Schafft („Herrlich gutes Essen“) unterstützt.

Nachfrage steigt

„Die Menschen werden sensibler, die Nachfrage ist da“, so Heiko Aschenbeck. Leider sei die Nachfrage derzeit sogar größer als das regionale Angebot. Gerade Niedersachsen sei immer noch Schlusslicht im Bio-Anbau.

Dabei sei der ökologische Landbau die einzig richtige Art, Landwirtschaft zu betreiben, ist Margit Zimmermann von der Hofgemeinschaft Grummersort überzeugt. Der Demeter-Hof betreibt seit fast 40 Jahren ökologische Landwirtschaft, propagiert derzeit mit der „Solidarischen Landwirtschaft“ auch ein neues Vermarktungsmodell. Margit Zimmermann wünscht sich, „dass möglichst viele Kunden und Bürger bereit sind, mit ihrer Freiheit so zu verfahren, dass sie bewusst einkaufen“.

Der Bio-Markt auf dem Nordenholzer Hof ist laut Zimmermann eine gute Gelegenheit, die Verbraucherinnen und Verbraucher zu erreichen. „Regional und Bio – für mich geht der Weg nur so weiter“, sagt Margit Zimmermann. Ewig lange Transportwege, auch für Biowaren, seien umweltschädigend. Dabei verbrauchten die Menschen schon jetzt eineinhalb Erden. Boden, Luft, Wasser – man müsse auf allen Ebenen versuchen, andere Wege einzuschlagen. Sie hoffe, dass der Bio-Markt auch ein Stückchen dazu beitrage, dieses Bewusstsein bei Erzeugern und Verbrauchern zu fördern.

Es gibt auf jeden Fall viel zu entdecken, versprechen die Organisatoren des Bio-Marktes. Zum Anschauen, zum Mitmachen und zum Probieren. Gemüse, Käse, Wurstwaren, Brot, Säfte, Weine, Honig, Bio-Eis, Bier, Pilzgerichte, aber auch Öle, Bio-Bekleidung, Kräuter Obstbäume, Gartenobjekte, Kosmetik und viele Dinge mehr gehören zum Angebot des Marktes.

Plastik vermeiden

Die Nußbaum Rohmilchkäse GmbH ist zum Beispiel am Sonntag mit einer Bio-Käseschule dabei. Der Nabu und zwei Imker informieren über Insektenschutz.

Wichtiges Thema ist auch die Vermeidung von Kunststoffverpackungen. So wird es einen Vortrag geben über Einwegverpackungen und Geschirr aus nachhaltigen Materialien. Bei Kochshows wird laut Michael Niebuhr der Geschmack in den Vordergrund gestellt.

Das Umweltzentrum Hollen bietet für die Kinder zudem das Mosten von Apfelsaft an. Die Frünn van de ole Landmaschin aus Vielstedt wollen Treckerfahrten für die Kinder organisieren.

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