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Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren
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Englische Siedlungen: Bima will 270 Häuser sanieren

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Fachwerkhäuschen sollen’s sein

15.05.2018

Hude /Nordenholz Insgesamt 19 Maßnahmen im öffentlichen Bereich, davon acht mit Priorität eins, sind im Zuge der Verbunddorferneuerung Hasbruch für Nordenholz 2008 in den Plan aufgenommen worden. Es gab viele Sitzungen, bis der Plan stand. Realisiert wurde allerdings bislang von den öffentlichen Maßnahmen in Nordenholz so gut wie nichts. „Wir sind eben ein bescheidenes Dorf“, sagt Rudolf Tönjes vom Ortsverein nicht ganz ohne Ironie.

Ein großer Wunsch im Zuge der Dorferneuerung war die Erneuerung von drei Buswartehäuschen. Im Fachwerkstil, so wie sie auch in Hohenböken, in der Nachbargemeinde Ganderkesee, errichtet wurden.

Dass es Fachwerk sein soll, dem hatte letztendlich auch der Huder Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt im März 2017 zugestimmt. Die Gemeinde stellte den Förderantrag für zwei Buswartehäuschen. Das dritte an der Langenberger Straße erfüllte nicht die Förderkriterien und sollte ohne Fördermittel trotzdem errichtet werden, so die Beschlusslage.

Außerdem stehen die Aufwertung der Freifläche an der Nordenholzer Straße/Ladillenweg und der Wegespinne im Bereich Kreuzweg/Ladillenweg/Auf dem Kamp auf dem Plan.

Die Gemeinde erwartete zu den Gesamtkosten von knapp 150 000 Euro einen Zuschuss von 53 Prozent aus Dorferneuerungsmitteln. Doch daraus wird nichts. Die Mittel sind laut Förderbehörde ausgeschöpft. Die Huder Maßnahmen stehen so weit hinten, dass eine Chance auf Förderung äußerst gering sei, teilte die Verwaltung mit.

Damit Nordenholz nicht leer ausgeht, wurde vom Fachausschuss empfohlen, insgesamt einen Betrag von 51 800 Euro für diesen Ortsteil zur Verfügung zu stellen, um – ganz ohne Förderung Dritter – Maßnahmen umzusetzen. 23 600 Euro davon sind für die Umgestaltung von zwei Buswartehäuschen vorgesehen. Sie sollen allerdings nicht in Fachwerkausführung, sondern in Holdeckelschalung gebaut werden, wenn die Gemeinde sie errichtet, weil sie günstiger sein sollen.

Dem Ortsverein wurde jedoch angeboten, falls er die Häuschen in Eigenregie in Fachwerkausführung bauen möchte, diese 23 600 Euro maximal als Zuschuss der Gemeinde gewährt zu bekommen. Der Ortsverein wolle diese Möglichkeit nutzen, so Vorsitzender Rolf Schote. Dass es Fachwerk sein solle, sei Beschlusslage in allen Arbeitskreisen gewesen. Man habe schon einmal ein Angebot einer Firma eingeholt und hoffe, dass dieses noch Bestand habe, auch wenn es nicht mehr drei, sondern nur noch zwei Häuschen seien. Eigenleistung sei beim Ausschachten der Fundamente und der Dacheindeckung denkbar, so Schote. So sei das auch finanziell hinzukriegen, meinte Heiko Aschenbeck.

Rolf Schote und Mitstreiter hoffen außerdem, dass die Aufwertung der Freifläche Nordenholzer Straße/Ladillenweg (kreisrunder Sitzbereich, Pflasterung und Bepflanzung) sowie die Gestaltung der für das frühere Ortsbild typischen Wegspinne Kreuzweg/Ladillenweg/Auf dem Kamp (großkroniger Laubbaum in der Mitte mit begleitenden Sitzbänken sowie Sträuchern) in diesem Jahr erfolgt. „Dann können wir dort auch endlich Blumenzwiebeln pflanzen“, so Rudolf Tönjes. Das sei nämlich bislang immer wieder zurückgestellt worden.

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