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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Die Milch kommt jetzt auch in Hude per Lieferdienst

19.09.2019

Hude /Oldenburg Wer am Mittwoch weiß-blaue Lieferwagen durch die Gemeinde Hude hat fahren sehen: Das war der Milchhof Diers aus Oldenburg.

Dieser beliefert in Oldenburg tausende Privathaushalte. In Zukunft soll auch Hude mit dem Milchwagen angesteuert werden. 15 Mitarbeiter waren am Mittwoch unterwegs, um auf das neue Angebot aufmerksam zu machen. Wie das abläuft, hat Hanke Diers erklärt, der den Milchhof zusammen mit seinem Bruder Jürn Diers betreibt.

Der Milchhof Diers ist ein Familienbetrieb und besteht seit über 60 Jahren. Mit einem Lieferdienst hatte es angefangen bei Krankenhäusern, seit 1994 beliefern die Landwirte auch Privathaushalte sowie Kitas, Schulen und Restaurants. Die Milch und Molkereiprodukte (außer Käse) werden in der hofeigenen Molkerei hergestellt – das heißt, die gesamte Produktionskette befindet sich auf dem Hof. Auch eigenes Futter wird für insgesamt 280 Kühe auf 150 Hektar Land auf den Oldenburger Huntewiesen angebaut, lediglich Kraftfutter hinzugekauft.

„Die Belieferung mit Milch erfreut sich zunehmender Beliebtheit“, sagt Hanke Diers. „Zum einen spielt der regionale Gedanke vermehrt eine Rolle, zum anderen nutzen die Leute den Service gern.“ Da aus Hude vermehrt Anfragen gekommen seien, wolle der Betrieb den Lieferdienst nun auf die Klostergemeinde erweitern.

Und so funktioniert es: Zwei Mal in der Woche kommt der Milchwagen mit der gewünschten Lieferung. Milch, Joghurt, Quark und Schokomilch oder Käse? Was man haben möchte, legt man zuvor in einer Dauerbestellung fest, die jederzeit und kurzfristig verändert, unterbrochen (zum Beispiel im Urlaub) oder abbestellt werden kann. „Wenn man weiß, was man in der Woche braucht, muss man sich um diese Produkte beim Einkaufen keinen Kopf mehr machen“, so Diers zu den Vorzügen. Bis zum Abend vor dem Liefertermin kann der Einkaufszettel angepasst werden.

Für die Milch werden Mehrwegflaschen benutzt, die in einer Kühlbox angeliefert werden – die auch als eine Art „Milchbriefkasten“ verstanden werden könne, sagt Diers, denn bei der Anlieferung selbst müssen Kunden nicht zu Hause sein. Das Leergut kann wiederum in der Milchkiste verstaut werden und wird nach der Abholung gereinigt und erneut verwendet. Die Lieferung wird monatlich mit einer Pauschale von 1,50 Euro abgerechnet. Fünf Tage lang ist die Milch haltbar. „Sie ist pasteurisiert, aber nicht homogenisiert – Frischmilch nach traditioneller Herstellung“, erklärt Diers die kurze Haltbarkeit. Im Handel sei die Diers-Milch allerdings auch homogenisiert, betont er.

Wer die Milchlieferung ausprobieren möchte, kann Produkte über die Homepage oder telefonisch über den Anrufbeantworter unter Telefon   0441/34222 bestellen.


Mehr Infos:   www.diershof.de 
Nina Janssen Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
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