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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Projekt In Hude: Himmelsthür liegt gutes Miteinander am Herzen

13.05.2020

Hude Aufgrund der aktuellen Situation durch das Coronavirus gab es keinen symbolischen Spatenstich, sondern es wurde so losgelegt mit einem Bauvorhaben, das der ehemaligen Jugendherberge in Hude neues Leben einhaucht. Knapp 3,2 Millionen Euro investiert die Diakonie Himmelsthür in die Umwandlung der ehemaligen Jugendherberge in ein Haus für Menschen mit Assistenzbedarf.

Bereits im Oktober 2018 war das Projekt im Huder Fachausschuss vorgestellt worden. Baubeginn sollte ursprünglich schon 2019 sein. „Es brauchte einen langen Atem“, so Oliver Brinkhus von der Öffentlichkeitsarbeit der Diakonie Himmelsthür. Durch die mittlerweile erteilte Baugenehmigung sei der Weg frei für den weiteren Umbau.

Mit dem neuen Wohnprojekt reagiere die Diakonie Himmelsthür auf eine besonders hohe Nachfrage im Bereich der Nachsorge für Menschen mit Assistenzbedarf und einer zusätzlichen Abhängigkeitserkrankung.

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„Das Angebot entsteht in Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteuren. So fungiert zum Beispiel die Fachklinik Sucht in Neerstedt als fachlicher Kooperationspartner. In dieser Kombination stellt das neue Wohnprojekt ein Alleinstellungsmerkmal im norddeutschen Raum dar“, so die Diakonie Himmelsthür in einer Pressemitteilung.

Das Wohnprojekt werde durch die Aktion Mensch mit 250  000 Euro und durch das Diakonische Werk in Niedersachsen mit rund 80 000 Euro gefördert. Die Inbetriebnahme sei jetzt im ersten Quartal 2021 geplant.

Durch den Umbau entstehen 30 bedarfsgerechte und barrierefreie Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Assistenzbedarf in Kombination mit einer primären Alkoholerkrankung. „Kleinteilige Wohngemeinschaften fördern das Miteinander“, so beschreibt die Diakonie ihr Konzept. Es entstehen zudem in den Sommerhäusern auf dem Herbergsgelände separate Einzel-Apartments jeweils mit Küche und Bad. In der Nacht gibt es einen Bereitschaftsdienst.

Das Mitarbeiterteam sorge im Lebensalltag der Bewohnerinnen und Bewohner für die passgenaue Unterstützung. Die Hilfe für ein suchtfreies Leben stehe dabei immer im Vordergrund. Voraussetzung für die Aufnahme sei die Diagnose einer geistigen Behinderung und unterliege unter anderem einer zuvor erfolgreich abgeschlossenen Suchttherapie. Mit der neuen Einrichtung in Hude komme die Diakonie Himmelsthür in der Region Nord ihrem Ziel des Umwandlungsprozesses wieder einen Schritt näher. „Es entstehen neue, attraktive und zeitgemäße Wohnformen“, heißt es.

„Die Mitarbeitenden der Diakonie Himmelsthür freuen sich auf den schönen Klosterort Hude, auf eine gute Nachbarschaft, Menschen die sich ehrenamtlich engagieren möchten und freundliche Begegnungen mit den Huder Bürgerinnen und Bürgern sowie die Gewinnung neuer Kooperationspartner vor Ort“, erklärt Oliver Brinkhus.

Das Mitarbeiterteam freue sich zudem über weitere Kolleginnen und Kollegen, die sich für dieses besondere Wohnangebot begeistern. Interessenten können sich an Nicole Gogowski (nicole.gogowski@dh-himmelsthuer.de) wenden.

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