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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Grünes Licht nach „grotesker“ Diskussion

08.09.2018

Hude Die Gemeinde Hude wird sich künftig an der EWE Netz GmbH beteiligen – so zumindest lautet die Empfehlung des Ausschusses für Finanzen und Wirtschaft, der am Donnerstagabend im Huder Feuerwehrhaus tagte. Am Donnerstag, 13. September, kommt der Verwaltungsausschuss zusammen.

Ganz einig waren sich die Ausschussmitglieder bei diesem Thema indes nicht. Letztlich stimmten acht dafür und fünf dagegen. Zuvor gab es hitzige Diskussionen: Der Bürgermeister Holger Lebedinzew hielt eine flammende Rede für den Beitritt in die Gesellschaft. Jetzt bestehe zum letzten Mal die Chance, sich über die Kommunale Netzbeteiligung Nordwest (KNN) zu beteiligen und so Einfluss auf das operative Geschäft der EWE Netz zu nehmen. Am 26. Oktober läuft die Zeichnungsfrist ab, bis dahin müssen notarielle Beitrittserklärungen und Vollmachten bei der KNN eingegangen sein.

Rund 10 000 Euro ist die Mindestsumme, die eine Kommune in die Hand nehmen muss. „Das ist eine Eintrittskarte und die ist vergleichsweise günstig“, fand Lebedinzew. Bisher sind 82 Gemeinden aus der Region beigetreten. Die EWE Netz GmbH, die am Donnerstag durch Hendrik Lüürs vertreten wurde, hofft, dass es etwa 120 werden. Den Kommunen stehen nach einem Beitritt Einflussrechte über ihre Vertreter im Aufsichtsrat der EWE Netz zu. „Und das Risiko ist überschaubar, im schlimmsten Falle verlieren wir die eingesetzten 10 000 Euro“, versuchte der Bürgermeister die Ausschussmitglieder zu überzeugen.

Andreas Otte (CDU) schlug vor, lieber auf die bereits beigetretenen Kommunen zu vertrauen und sich das Geld zu sparen. Sein Parteikollege Friedrich Schnabel stand dem Thema noch skeptischer gegenüber. Er halte die ganze Sache für eine „Verkaufsveranstaltung der EWE“. Ebenso nicht mit dem ganzen Herzen dabei, so sagte sie, sei bei dem Thema Marlies Pape (FDP). Hilko Finke (Grüne) und Niels Weller (SPD) stellten an Lüürs Fragen, waren mit der Beantwortung aber zufrieden. Letztlich stimmten die CDU-Mitglieder gegen einen Beitritt. Der Bürgermeister nannte die ganze Diskussion „grotesk“ und war nach Abschluss der Sitzung froh, dass die Empfehlung dennoch positiv ausgefallen war.

Imke Harms Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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