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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wohnen neben denkmalgeschützter Huder Villa

13.02.2019

Hude Im Dezember hat die Vermarktung begonnen. Realistischer Baubeginn werde voraussichtlich in der Mitte des Jahres 2019 sein. Die Bezugsfertigkeit der Wohnungen sei im Sommer 2020 geplant. Das sagte am Dienstag Ingo Eden. Seine Firma Eden-Ehbrecht Immobilien aus Oldenburg hat die exklusive Vermarktung der Residenz Marienhude übernommen. Mit „Wohnen im Park“ werden die 33 hochwertigen Eigentumswohnungen in den drei neuen Häusern beworben. Jeweils elf Wohnungen in drei Geschossen seien in den drei Neubauten geplant. Die Zwei- bis Dreizimmerwohnungen haben laut Eden Größen zwischen 61 und 102 Quadratmetern.

Die Wohnungen

Es sind Wohnungen, die preislich schon im oberen Segment anzusiedeln sind. 230 000 Euro sind es zum Beispiel für eine 61 Quadratmeter große Wohnung. 387 800 Euro müssen Interessenten für eine Penthouse-Wohnung (97 Quadratmeter) ausgeben.

„Der Preis ist gerechtfertigt“, meint Ingo Eden. Die Erwerber der Wohnungen würden eine sehr hochwertige Ausstattung erhalten. Die gesamte Anlage werde barrierefrei und rollstuhlgerecht gestaltet. Eigentümer und Bewohner der neuen Wohnungen könnten zudem den zwei Hektar großen Park von Marienhude mitnutzen.

Laut Ingo Eden sind besonders Senioren, Menschen mit Pflegebedarf, aber auch junge Familien angesprochen. Für die Senioren sei besonders interessant, dass sie bei Bedarf in fußläufiger Entfernung auch Dienstleistungen der künftig in der alten Villa geplanten Tagespflege in Anspruch nehmen können, die voraussichtlich ein renommierter Pflege-Dienstleister betreiben werde.

„In der Residenz Marienhude haben wir einen guten Anfragestart und bereiten die ersten Notarverträge vor“, erklärte Ingo Eden am Dienstag.

Die Vorgeschichte

Architekt Hermann Deetjen baute die Villa mit ihren 22 Zimmern, mehreren Kaminen, fünf Bädern und zwei Wintergärten einst für den Benzin-Fabrikanten Georg Bornemann und seine Familie. Rund 610 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche sind in dem Bau aus den Jahren 1905/1906 vorhanden. Die Villa steht auf einem knapp zwei Hektar großen Grundstück. Auch ein altes Kutscherhaus gehört dazu.

Der Name Marienhude soll übrigens zurückzuführen sein auf die Ehefrau von Georg Bornemann. Sie hieß Maria und stammte aus Nordenham, heißt es in einem NWZ-Bericht aus dem Jahr 2005. Während Georg Bornemann bereits 1928 starb, lebte seine Witwe bis 1958.

Die Villa beherbergte nach dem Krieg Flüchtlinge und Verwandte – bis zu 34 Personen. Über den Auktionator Degen wurde sie 1964 an die Innere Mission verkauft. Seit 1986 war sie Bildungsstätte für den Zivildienst unter Trägerschaft des Diakonie. Als die Diakonie die Einrichtung aufgab, wurde das Areal Ende 2013 von der Gemeinde Hude erworben. Das war politisch umstritten. Die Gemeinde wollte aber so Einfluss auf die Nachnutzung des denkmalgeschützten Areals nehmen. Es sollte auch weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich sein, so die Intention.

Das Nutzungskonzept

Mit dem Nutzungskonzept überzeugte Hein-Jürgen Thalen (Firma Blinkfüer) schließlich die Huder Politik. Tagespflege im Erdgeschoss sowie betreutes Wohnen für alle Generationen in den oberen Etagen soll die Villa einmal beherbergen. Anfang 2017 übernahm Thalen das Areal für 935 000 Euro. Damit sich das aufwendige Projekt zur Sanierung der denkmalgeschützten Villa wirtschaftlich rechnet, wurde dem Eigentümer zugestanden, am Rande des Parks drei Mehrfamilienhäuser für generationenübergreifendes Wohnen zu errichten. Diese sollen jetzt entsprechend der Nachfrage nach und nach gebaut werden.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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