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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Sanierung: Modernisiertes Bad soll Hudern lange Freude bereiten

20.08.2019

Hude Kaum wiederzuerkennen sind die neuen Umkleideräume des Hallenbades in Hude. Freundlich und hell, mit blauen und grauen Applikationen, sind sie ein deutliches Indiz dafür, dass sich in dem Bad, das die Gemeinde betreibt, sehr viel getan hat im Zuge der monatelangen Sanierungsarbeiten. Der alte Umkleidebereich war komplett entkernt und neu aufgebaut worden. Das Bad wird nach Inbetriebnahme auch barrierefrei sein, wie Architekt Detlef Stigge bei einem Rundgang mit Bürgermeister Holger Lebedinzew und Amtsleiterin Martina Schneider erklärte.

Neues Kinderbecken

Stigge zeigte sich zuversichtlich, dass der geplante Eröffnungstermin am 19. Oktober eingehalten werden kann. Letzte Fliesen-, Maler- und Installationsarbeiten seien noch zu erledigen. Das Foyer mit dem Kassenautomaten und der neuen Zugangskontrolle sowie die neuen Personalräume, die nun endlich auch den 13 Mitarbeitern genügend Platz bieten, müssen auch noch eingerichtet werden.

Zudem muss der neue Hubboden des Kinderbeckens eingebaut werden. Dazu habe man sich entschlossen, um nicht schon in fünf Jahren wieder das Becken anpacken zu müssen. Denn länger hätte der alte Hubboden wohl nicht mehr gehalten.

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Das Warmwasser-Kinderbecken soll auch für Reha-Sport genutzt werden können. Das Kinderbecken, das wohl schon über Jahrzehnte eine Leckstelle gehabt hat, wurde mit neuester Technik abgedichtet. Drumherum soll es einen Aufenthaltsbereich geben. Alles ist jetzt gut einsehbar.

Im Keller zeigt der Architekt die Stützpfeiler. Hier waren nach 40 Jahren des Betriebes aufwendige Betonsanierungen erforderlich geworden. Insgesamt aber sei die Grundsubstanz gut, so der Architekt.

Mehrere Bauabschnitte

Deshalb hatte sich die Gemeinde auch entschlossen, das Bad, das so wichtig für den Schwimmunterricht, für Schwimm- und Rehasport ist und auch von vielen Hudern während der öffentlichen Badezeiten genutzt wird, in mehreren Bauabschnitten seit 2010 zu sanieren und es in diesem Zuge auch barrierefrei zu machen.

Dass sich die Arbeiten immer wieder verzögerten, hatte verschiedene Gründe. Es war angesichts der guten Konjunktur schwierig, Handwerker zu bekommen. Und es war eben kein Neubau, sondern in Anlehnung an den Bestand musste behutsam saniert werden, „um möglichst wenig kaputt zu machen“, wie der Architekt erklärt. So wurde beim Einbau der neuen Türen festgestellt, dass die große Fliesenwand im Badbereich doch nicht mehr so stabil war. Sie wurde deshalb komplett erneuert. Die Stirnseiten, die noch in guten Zustand sind, hat man hingegen gelassen.

Die modernisierte Außenfassade in einem rot-schwarzen Kachel-Look ist weitgehend fertig. Auch die Außenanlagen sollen komplett erneuert werden, mit Behindertenparkplätzen und Ruhezonen. Das wird aber erst bis Ende des Jahres erledigt sein, sagt Amtsleiterin Martina Schneider.

Im Foyer gibt es zukünftig viel mehr Platz. Es entsteht ein klarer, besucherfreundlicher Raum, beschreibt Stigge. Der neue Personalbereich mit getrennten Umkleidebereichen und Duschen wird nach Fertigstellung den gesetzlichen Anforderungen entsprechen. Bislang gab es nur beengte Provisorien.

Im Zuge der verschiedenen Bauabschnitte hatte natürlich die energetische Sanierung Priorität. Unzählige Meter Rohre und Kabel wurden neu verlegt. Alle alten Installationen kamen raus und wurden nach neuen Verordnungen ersetzt.

Was lange währt...

„Was lange währt, wird endlich gut“, betonte Bürgermeister Holger Lebedinzew. „Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, braucht es Zeit“, bittet er um Verständnis dafür, dass die Huder so lange auf ihr Bad verzichten mussten.

Architekt Detlef Stigge geht davon aus, dass in gut dreieinhalb Wochen die Handwerker fertig sind. Das Schwimmbadteam könne dann mit dem Reinigen und dem Befüllen der Becken starten. Das Befüllen des großen Beckens müsse nach der langen Trockenphase sehr behutsam erfolgen, um zu verhindern, dass Fliesen durch den Wasserdruck abplatzen, erklärt der Architekt. Und deshalb soll auch erst am 19. Oktober das Bad wieder geöffnet sein. So lange müssen die Huder noch warten.

Nach Abschluss der Sanierung verfüge Hude über ein modernes Schul-, Schwimm- und Familienbad. Die insgesamt seit 2010 investierten rund 3,6 Millionen Euro seien dabei günstiger als ein kompletter Neubau, meint der Bürgermeister. Und wie lange sollen die sanierten Bereiche halten? „30 Jahre mindestens“, sagt der Architekt.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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