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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Defekte Straßenlampen melden

11.11.2017

Hude Mit der kalten Luft zieht auch die dunkle Jahreszeit auf: Das heißt, es wird morgens später hell und abends früher dunkel. Damit man in der Dunkelheit sicher auf Straßen, Rad- und Fußwegen unterwegs sein kann, spenden Straßenlaternen Licht.

Sicherheitsrisiko

Wenn diese jedoch nicht brennen oder einen Bereich nicht ausleuchten, könne ein Sicherheitsrisiko für Verkehrsteilnehmer, beispielsweise Schulkinder, entstehen, sagen die FDP-Ratsmitglieder Marlies Pape, Pascal Buntrock und Dieter Dalle. Aus diesem Grund kamen sie bei der Straßenlaterne an der Einmündung der Meisenstraße in die Straße „An der Weide“ zusammen. An dieser Stelle war auf Antrag der Liberalen Mitte diesen Jahres eine weitere Laterne errichtet worden, nachdem dort durch die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technologie ein dunkler Bereich entstanden war. Ebenfalls dabei waren Anwohner aus den umliegenden Straßen, die sich über die Beseitigung der dunklen Stelle freuen, so wie Stefanie Sabelgunst. Sie hatte die Liberalen Anfang des Jahres auf die Stelle aufmerksam gemacht.

Zu große Abstände

Dass es durch die Erneuerung der alten Straßenbeleuchtung auf LED-Laternen zu dunklen Bereichen komme, lasse sich nicht vermeiden, erklärt Uwe Nordhausen, Leiter des Zweckverbands Kommunalservice Nordwest. Ein Grund sei, dass die Laternen zu weit auseinander stehen. In Neubaugebieten werde eine lichttechnische Messung durchgeführt und eine Überlappung mit einberechnet. Das sei bei den Altbeständen nicht möglich. Ein weiterer Grund sei die Auswahl der Modelle. Der Gemeinderat habe LED-Leuchten ausgewählt, die kein Fremdlicht verursachen, das in Wohnungen strahlen könnte. Zudem hätten die alten Rundumleuchten wie ein Leuchtfeuer gewirkt und wären subjektiv heller wahrgenommen worden. Denn Messungen hätten ergeben, dass die LED-Leuchten die Verkehrsfläche deutlich besser ausleuchten, jedoch mit der Ausrichtung auf die Straße, sagt Nordhausen.

Ein weiteres Problem seien defekte Straßenlaternen, die beispielsweise nicht leuchten oder durch Baumbewuchs verdeckt werden, sagte FDP-Ratsmitglied Pape. Sie ruft dazu auf, dass Huder diese dem Zweckverband Kommunalservice Nordwest melden sollten. Gerade zu Beginn der dunklen Jahreszeit sei dies wichtig.

Hilfe der Bürger wichtig

Die Mitarbeiter des Zweckverbandes könnten nicht alle Laternen im Blick haben, sagt Nordhausen. Daher sei man auf die Hilfe der Bürger angewiesen. Wer eine defekte Laterne melden möchte, kann dies unter Telefon  04222/94650 tun.. Der Zweckverband führe eine Liste und nehme dort jede defekte Leuchte auf. Eine Reparatur sei innerhalb von acht Tagen möglich, erklärt Nordhausen. Bei besonderen Leuchten könnte es jedoch wegen der Ersatzteilbeschaffung zu Verzögerungen kommen, merkt er an.

Der Leiter des Zweckverbandes weist in diesem Zusammenhang auf ein weiteres Problem hin.

Bei Kabelfehlern, die meist bei älteren Leitungen auftreten, könne es dazu kommen, dass in ganzen Straßenzügen die Beleuchtung ausfalle.

Davon blieben auch Neubaugebiete nicht verschont, da diese an bestehende Leitungen angegliedert würden. In diesem Fall könne die Behebung des Problems länger dauern, da der Kabelfehler im Erdreich erst gesucht werden müsse, erklärt Uwe Nordhausen

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