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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Virtueller Kirchgang ermöglicht

14.05.2018

Hude Wie hat sie eigentlich in ihrer baulichen Gesamtheit ausgesehen, die Klosterkirche in Hude? Eine Frage, die bislang kaum im Bild von dem Verein Freunde des Klosters Hude beantwortet werden konnte. Doch jetzt hat Vorsitzender Wolfgang Schaller im Namen seines Vereins auch dafür eine Antwort anzubieten – oder besser eine 3-D-360-Grad-Animation als Anschauungsmaterial.

Großes Interesse

Erstmals vorgestellt worden ist diese elektronische Rekonstruktion der Klosterkirche am Sonntagvormittag im Klostermuseum. Dort eröffnete Schaller nicht nur die Sonderausstellung im Museum, sondern konnte dazu auch den Präsidenten der Oldenburgischen Landschaft Thomas Kossendey begrüßen. Mit dabei war zudem Dr. Jörg Eckert, Leiter der Arbeitsgemeinschaft Archäologische Denkmalpflege in der Oldenburgischen Landschaft, die sich in der Ausstellung vorstellt.

„Sie überwältigen uns geradezu mit Ihrem zahlreichen Erscheinen“, freute sich Schaller. In aller Eile wurden weitere Sitzgelegenheit herbeigeschafft, um die etwa 80 Zuhörer unterzubringen.

Zeit musste man nämlich etwas mitbringen – da tat ein Sitzplatz gut. Denn der Vorsitzende versprach getreu dem Motto des Internationalen Museumstags, an dem sich der Klosterfreunde-Verein mit der Sonderausstellung beteiligt, ein „Netzwerk Museum – Neue Wege – Neue Besucher“.

Präsident Kossendey dazu: „Das ehrenamtliche Engagement ist das Rückgrat für solche neuen Wege. Ohne ginge nicht viel.“ Die Oldenburgische Landschaft lege Wert darauf, das, was an Natur und Geschichte vorhanden ist, begreiflich zu machen. Das vor dem Hintergrund, dass immer mehr Menschen sich für Archäologie und geschichtliche Zusammenhänge interessieren würden. „Die Oldenburgische Landschaft macht diese Arbeit seit 40 Jahren.“

Wer nun einen Vortrag speziell über die Klosterruine von der Dr. Jörg Eckert erwartet hatte, ging fehl: Eckert, der die Nachfolge von Dr. Dieter Zoller angetreten hat, informierte über Grabungen und Forschungen an verschiedenen Beispielen, zum einen am Kloster Hude, zum anderen an der gräfischen Welsburg in der Gemeinde Dötlingen. Dr. Eckert betonte, dass es letztendlich das Ziel sei, alles Erfahrene und Ergrabene zu dokumentieren, zu sichern und anschaulich zu machen.

Um Anschaulichkeit ging es auch in der Rekonstruktion der Huder Klosterkirche mit Hilfe von moderner Softwaretechnik.

Christian Klonz-Cronshagen lebt in Hude und hat die Klosterruine damit praktisch vor der Haustür. „Mich hat das immer geärgert, dass man die Ausmaße der Kirche so nicht begreifen kann. Doch der Grafiker, der in Oldenburg arbeitet, hatte eine Lösung parat: 3-D-Animation mit 360-Grad-Blick.“

Rundgang im Internet

Nach der ersten Idee in 2014, Kontakt mit den Klosterfreunden sowie der Sichtung von Dokumenten, Materialien, Zeichnungen und Fotos ähnlicher Kirchen rekonstruierte der Huder am Computer die Klosterkirche in nur zwei Monaten. Herausgekommen ist eine spannende Animation, die Christian Klonz-Cronshagen erstmals zur Eröffnung der Sonderausstellung vorstellte. Mit der Maus lässt sich die Kirche, so wie sie früher einmal von innen ausgesehen haben muss, im doppelten Sinne erfahren.

Bei der Premiere soll es nicht bleiben. „Ich denke, auf dem Internetauftritt der Freunde des Klosters Hude wird ein entsprechender Zugang geschaffen werden.“

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