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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Tag Der Offenen Tür: Hier wird rund um die Uhr unser Abwasser gereinigt

19.06.2019

Hude Wo bleibt das dreckige Wasser, dass wir Tag für Tag in der Toilette wegspülen, oder das nach dem Abwasch, dem Duschen oder Baden in den Abfluss rauscht? – Wenn wir an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen sind, landet es in der Kläranlage. Am Sonntag, 23. Juni, 11 bis 17 Uhr, haben alle Interessierten die Gelegenheit, einmal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen im Klärwerk an der Straße Leckerhörne in Hude.

Zahlen zur Kläranlage in Hude

1962 wurde die kommunale Kläranlage in Hude gebaut.

1999 erfolgte die Übernahme der kommunalen Kläranlage durch den Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverband (OOWV).

1550 Kubikmeter Abwasser fließen täglich (bei trockenem Wetter) in die Anlage.

Rund 70 Kilometer lang ist das Kanalnetz in der Gemeinde Hude, über das das Abwasser zur Kläranlage transportiert wird. Das geschieht für die Abwässer aus Hude über ein Freigefälle und für Altmoorhausen und Wüsting über Druckrohrleitungen.

17 000 Einwohnergleichwerte: Das ist die heutige Kapazität der Anlage in Hude.

2,02 Euro pro Kubikmeter Frischwasserverbrauch zahlen die Huder (plus Grundpreis: 6,25 Euro/Monat).

Als Betreiber der Anlage blickt der Oldenburgisch Ostfriesische Wasserverband (OOWV) nach eigenen Angaben auf 20 Jahre zuverlässige und umweltschonende Abwasserentsorgung im Nordwesten zurück. Neben Elsfleth und Berne war Hude Anfang 1999 der erste Standort, an dem der OOWV diese verantwortungsvolle Aufgabe von der Gemeinde übernahm, die bislang ihre Kläranlage in Eigenregie betrieb.

Diesem Beispiel folgten zahlreiche weitere Städte und Gemeinden. „Heute betreibt der OOWV 46 Kläranlagen und erledigt die Schmutzwasserbeseitigung für 38 Kommunen und einen Zweckverband“, erklärt Gunnar Meister, Bereichsleiter Kommunikation beim OOWV.

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20 Jahre Abwasserbeseitigung durch den OOWV seien ein großer Grund zum Feiern. Die Kläranlagen leisteten einen großen Beitrag zur Daseinsvorsorge. Der OOWV liefere den Kunden das Frischwasser, reinige es nach dem Gebrauch und führe es dann in den natürlichen Kreislauf zurück.

Daseinsvorsorge

Eine weitere Entwicklung von Kommunen mit der Ausweisung neuer Baugebiete und Gewerbestandorte wäre ohne funktionierende Kläranlagen nicht möglich, so OOWV-Regionalleiter Stefan Fauerbach. Der OOWV hat bewusst den 23. Juni für den Tag der offenen Tür gewählt. Am Sonntag ist nämlich der „Tag der Daseinsvorsorge“. Und unter Daseinsvorsorge ist auch das zu verstehen, was der OOWV leistet.

Die Besucherinnen und Besucher haben am Sonntag die Möglichkeit, an Führungen teilzunehmen und sich erklären zu lassen, welche Stationen das Abwasser durchläuft, bis es so gut gereinigt ist, dass es in die Berne geleitet werden kann.

Dazu gibt es ein Programm, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch jede Menge Unterhaltung bietet, und zwar für die ganze Familie. So gibt es auf der Showbühne mehrfach „Die bunte Experimentierschau“ mit Eric Siemes und „Der Puppenflüsterer“ mit Benjamin Tomkins zu sehen. Es gibt Vorträge und Interessantes über den OOWV – auch als Arbeitgeber – im „Erklärwerk“. Die Kinder können „Müll angeln“.

Pumpenkiller

Müllvermeidung ist ein wichtiges Thema, auch in den Kläranlagen. Da kommt so einiges angeschwommen, wissen die Klärwärter zu berichten. Besonders schlimm aber seien die sehr reißfesten feuchten Tücher. Sie würden sich mit anderen Materialien, wie zum Beispiel Zahnseide, zu einem regelrechten oft sehr und langen Kunststoffzopf verbinden. Und dann stehen die Pumpen still. „Feuchte Tücher sind wahre Pumpenkiller“, weiß der OOWV aus leidvoller Erfahrung. „Die Toilette ist kein Müllschlucker!“ – Dieser Appell ist immer wieder dringend erforderlich, um das wichtige System der Abwasserbeseitigung am Laufen zu halten.  Vor Ort an der Leckerhören gibt es am Sonntag keine Parkplätze. Wer mit dem Auto kommt, wird gebeten, den kostenlosen Shuttle-Service ab Parkplatz Edeka-Center an der Burgstraße zu nutzen. Es empfiehlt sich, das Fahrrad zu nehmen. Der OOWV rechnet mit bis zu 2000 Besuchern. „Food-Trucks“ sorgen für die Verpflegung.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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