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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Zwei Huder Juwele öffnen ihre Pforten

01.09.2018

Hude Gleich zwei Anlaufpunkte gibt es in diesem Jahr in Hude beim Tag des offenen Denkmals. Dieser findet am Sonntag, 9. September, statt. Bundesweit sind nach Angaben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz mehr als 7500 historische Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätten geöffnet. 25 Jahre gibt es den Denkmaltag. Das Jahresmotto lautet „Entdecken, was uns verbindet“. Es nimmt Bezug auf das Motto des Kulturerbe-Jahres: „Sharing Heritage“ („Erbe teile“). So wird unter anderem auch auf Spurensuche europäischer Einflüsse in deutschen Denkmalen gegangen.

Klosterruine

Das Thema Europa steht auch im Blickpunkt bei den Freunden des Klosters Hude. Um 11 Uhr wird es am 9. September im Klostermuseum an der Von-Witzleben-Allee eine Filmvorführung und Plakatvorstellung durch Schülerinnen und Schüler der Peter-Ustinov-Schule zum Thema „Europa“ geben. In der Projektwoche zu Beginn des Schuljahres hatten sich die Schülerinnen und Schüler mit „Europa“ beschäftigt. Sie sind dabei in Hude auf Spurensuche gegangen, um zu entdecken, welche Rolle Europa für ihren Heimatort spielt.

Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse des gymnasialen Zweigs haben im Zuge dieses Projektes einen informativen Videobeitrag mit verschiedenen Gesprächspartnern in Hude erstellt. Der Bürgermeister, der Schulleiter, die Amazonenwerke kommen darin vor, wie auch ein Interview mit den Klosterfreunden. „Ziel war es, in Erfahrung zu bringen, inwieweit das Thema Europa beziehungsweise die Europäische Union und die Zisterzienser für den Klosterort heute noch von Bedeutung sind“, so Prof. Klaus Rademacher, 2. Vorsitzender der Klosterfreunde.

Am Nachmittag werden stündlich Begehungen des Ruinengeländes angeboten. Zu sehen ist an diesem Tag auch die Kunstausstellung „Träumende Ruinen“ mit außergewöhnlichen Gemälden und Foto-Collagen von Sapona Nakwisi und Anatolij Wellmann, die bereits an diesem Sonntag, 2. September, um 11 Uhr eröffnet wird.

Villa Marienhude

Zweiter Anlaufpunkt in Hude ist am Tag des offenen Denkmals, 9. September, die Villa Marienhude, Hohe Straße 42. Die ehemalige Fabrikantenvilla der Familie Bornemann mit der Remise wurde 1907 bezogen und liegt in einem parkartigen Garten. Von 1986 bis 2011 war Marienhude Bildungsstätte für den Zivildienst unter Trägerschaft der Diakonie. Danach stand die denkmalgeschützte Villa leer. 2017 erfolgte der Eigentümerwechsel von der Gemeinde Hude, die die Villa zunächst von der Diakonie erworben hatte, an die Thalen-Gruppe (Blinkfüer Grundstücksgesellschaft), die zurzeit die Villa für die zukünftige Nutzung als Tagespflegeheim und für betreutes Wohnen mit viel Liebe zum Detail und unter strenger Beachtung des Denkmalschutzes umbaut.

Die Villa Marienhude wird am 9. September von 11 bis 17 Uhr geöffnet sein, wie Geschäftsführer Hein-Jürgen Thalen berichtet. „Es ist aber noch eine Baustelle“, so Thalen. Besucher können in Begleitung aber nicht nur das Äußere der Villa, die sich durch den neuen Fassadenanstrich schon in einem schmucken, sehr hellen Grau zeigt, in Augenschein nehmen, sondern auch begehbare Innenräume anschauen. Die Villa hatte ursprünglich 22 Zimmer, mehrere Kamine und Bäder sowie zwei Wintergärten. Insgesamt sind es mehr als 600 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche. Fabrikant Bornemann ließ die Villa seinerzeit in Anlehnung an englische Architektur bauen. Auch hier also europäische Einflüsse, passend zum diesjährigen Thema des Denkmaltages.

Führungen auf dem Areal von Marienhude werden am 9. September sowohl Eigentümer Hein-Jürgen Thalen als auch Architekt Michael Klosner und Denkmalpfleger Stefan Effenberger übernehmen.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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