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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Die Huder mögen’s ausgefallen

07.09.2018

Hude Bei dem heißen und beständigen Sommer könnte man fast auf die Idee kommen, dass die Huder gar nicht mehr in den Urlaub gefahren sind – oder zumindest nicht raus aus Deutschland. Doch weit gefehlt, weiß Sabrina Bartels vom Reisebüro Wessel an der Parkstraße. „Es gab sogar Leute, die eine Ägypten-Reise gebucht haben. Im Sommer. Da hat es dann mitunter so 45 Grad Celsius.“ Okay, so heiß war es nicht mal in Hude.

Grundsätzlich, so sagt die Reiseverkehrskauffrau, hat sie die Erfahrung gemacht, dass die Huder gerne ausgefallene Reiseziele mögen, wie beispielsweise Mauritius oder Vietnam. „Aber klar, Mallorca, spanisches Festland oder die Kanarischen Inseln sind auch dauerhaft hoch im Kurs.“ Seit einiger Zeit steigen auch wieder die Buchungszahlen für Reisen nach Griechenland oder in die Türkei. Diejenigen nach Amerika gehen eher zurück. Urlaub in Deutschland sei zwar auch beliebt, aber auch vergleichsweise teuer, speziell auf den Inseln.

Jetzt im September beginne die beinahe schönste Reisezeit des Jahres – vor allem für Reisen ans Mittelmeer, findet Bartels. „Aber da muss man früh buchen, sonst ist alles weg“, rät sie. Etwa ein Jahr im Voraus sei es angezeigt, Reisen zu Fernreisezielen und ans Mittelmeer zu planen. Besonders, wenn es den Reisenden darum gehe, den Abflug vom Wunschflughafen zu bekommen.

Aber auch „Last Minute“ können Menschen mit Fernweh natürlich noch zu schönen Orten fahren. „Die Preise sind da aber nicht mehr so unschlagbar tief wie noch vor einigen Jahren“, gibt Bartels zu bedenken. Last Minute heiße eben eigentlich auch nur, dass die Reise spät gebucht wurde, nicht, dass sie unbedingt billig ist.

Was seit einigen Jahren boomt, sind Kreuzfahrten, aber ebenso kann sich Sabrina Bartels an Menschen erinnern, die Studien- und Sprachreisen gesucht oder sogar Weltreisen mit vielen verschiedenen Zwischenstopps geplant haben. „Es kommt eben immer darauf an, was die Kunden suchen: Strand, Wandern, Entspannung oder Party.“ Bei allen Reisen gilt laut Bartels: „Wir betonen das immer wieder: Die Preise sind im Internet nicht niedriger als vor Ort im Reisebüro. Das denken die Menschen oft, es ist aber nicht wahr.“

Fragt man die Reiseverkehrskauffrau nach einem „Geheimtipp“, zögert sie nicht lange: „Ich war im vergangenen Jahr in Kenia und bin jetzt richtiger Fan. Ich möchte da unbedingt noch mal hin.“ In dem afrikanischen Land sei es von Vorteil, dass die Zeitverschiebung zu Deutschland sehr gering wäre – genaugenommen nur eine Stunde. „So hat man keinen Jetlag. Und der Flug dauert auch nur etwa acht Stunden.“ Im deutschen Sommer sei die Reise günstiger, dann herrscht in Kenia nämlich Regenzeit.

Imke Harms
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003

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