• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Verkehr In Hude: Noch Jahre bis zum Tunnelbau

06.12.2017

Hude Ob es die kleine oder die große Lösung für den Tunnelausbau am Knotenpunkt Vielstedter Straße/Burgstraße/Hohe Straße in Hude geben sollte, darüber wurde 2011 besonders heftig diskutiert. Am Ende gab es in einer Bürgerbefragung eine Mehrheit für die kleine Lösung.

Lesen Sie auch:

Fit für die Zukunft?

Statt eines zweispurigen Tunnels mit einer Durchfahrthöhe von 4,50 Metern, der das Nadelöhr erweitern sollte, war der mehrheitliche Wunsch, den alten, einspurigen Tunnel mit dem einseitigen Radweg so zu belassen und nebenan einen Durchstich nur für Radfahrer und Fußgänger zu schaffen.

Beschluss liegt aus

Jetzt, sechseinhalb Jahre nach der Bürgerbefragung, liegt der Planfeststellungsbeschluss zur kleinen Lösung vor. Es ist die offizielle Genehmigung der von der Landesbehörde geplanten Maßnahme. Von einem Planfeststellungsbeschluss spreche man bei Genehmigung von Infrastrukturmaßnahmen, grob vergleichbar mit der Baugenehmigung im Hausbau, erklärt Ann-Christin Gajda von der Planfeststellungsbehörde (Landkreis Oldenburg).

Noch bis zum 12. Dezember liegt der Beschluss zur Einsicht aus im Rathaus Hude und im Kreishaus. Er kann auch über die Internetseite des Landkreises (www.oldenburg-kreis.de) heruntergeladen werden. Innerhalb eines Monats nach der Auslegung kann Klage beim Verwaltungsgericht eingereicht werden. Sollte es keine Einwendungen geben, wäre der Beschluss dann Mitte Januar 2018 rechtskräftig.

48 Monate Wartezeit

Dass danach gleich die Bauarbeiten starten, ist allerdings nicht der Fall. Denn zunächst geht es um die Detailplanung und die enge und sehr umfangreiche Abstimmung mit der Bahn. „Es sind Sperrfristen erforderlich für den Tunneldurchstich“, so Gajda. Will heißen: Oben drüber dürfen während bestimmter Bauphasen keine Züge fahren. Der Antrag auf Sperrpausen hat dabei laut Ann-Christin Gajda eine Vorlauffrist von 48 Monaten.

Also wird es den ersten Spatenstich frühestens zehneinhalb Jahre nach der Bürgerbefragung geben – ab dem Jahr 2022. Und dann müssen auch noch die finanziellen Mittel zur Verfügung stehen.

Den größten Batzen übernimmt der Landkreis Oldenburg, denn die Vielstedter Straße ist eine Kreisstraße. Die Gemeinde Hude will sich an Baukosten im Bereich der Kreuzungsumgestaltung beteiligen. Insgesamt lagen die letzten Kostenschätzungen für das Projekt bei 1,3 Millionen Euro, inklusive des Kreuzungsumbaus.

Anfang 2015 entfachte die CDU noch einmal die Diskussion über die kleine oder die große Lösung. Die Christdemokraten wollten die beschlossene kleine Lösung kippen, weil sie ihrer Meinung nach keinen Sinn macht, kamen damit aber nicht durch. Auch auf einer Bürgerversammlung gab es ein deutliches Votum für die Beibehaltung der kleinen Lösung.

Auch der CDU-Vorschlag, zunächst nur die Kreuzung umzugestalten, um zu schauen, wie sich das – ohne Tunnelbau – auswirke, fand keine politische Mehrheit.

Es wurde noch einmal darauf verwiesen, dass es den Grundsatzbeschluss gebe. Auf dieser Basis hat der Landkreis Oldenburg das Projekt dann auf den Weg gebracht.

Ampel funktioniert gut

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den NWZ-Wirtschafts-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Wohlwissend, dass es noch einige Jahre dauern wird, bis das Bauvorhaben umgesetzt werden kann, hat der Landkreis auch auf Anregung von Bürgern Ende 2016 eine neue Lichtsignalanlage im Kreuzungsbereich installiert.

Videodetektoren sind im Einsatz und steuern den Verkehr. Sie erkennen, ob in den Straßen Autos warten und verlängern die Grünphasen, falls in anderen Einmündungen nichts los ist. Seitdem hat sich die Situation an diesem neuralgischen Kreuzungspunkt in Hude schon deutlich entspannt. Es gebe positive Rückmeldungen, sagte dazu Ann-Christin Gajda vom Landkreis.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
Rufen Sie mich an:
04408 9988 2721
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.