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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Versammlung In Hude: DRK beendet schwere Zeiten

14.12.2019

Hude Der Verlust des Rettungsdienstes im Landkreis Oldenburg lag wie ein dunkler Schatten über der Versammlung beim DRK-Kreisverband. Zuletzt soll es laut Medienberichten wieder zu einem finanziellen Engpass gekommen sein: Sowohl die Gehälter im November als auch das Weihnachtsgeld an die Mitarbeiter sollen nicht ausgezahlt worden sein.

Auf der Versammlung des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) im Kreisverband Oldenburg-Land in Hude wurde nun, zumindest in Bezug auf den Verlust des Rettungsdienstes, ein Schlussstrich gezogen. „Mit einer Abschlussrate im September gemäß der Vereinbarung zwischen Landkreis Oldenburg und DRK sind alle gegenseitigen Ansprüche vollumfänglich erledigt“, erklärte DRK-Sprecher Roar Abel. „Alle hierzu notwendigen Gelder wurden aus eigenen Mitteln des DRK- Kreisverbandes Oldenburg-Land aufgebracht.“

Neben dem Abschlussbericht und dem finanziellen Abschluss konnten auch die Jahresabschlüsse für den betreffenden Zeitraum abschließend behandelt werden, nachdem die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft diese geprüft habe, erläuterte Abel weiter. „Zwar kann ich Ihnen keine endgültige Garantie darauf geben, das wir dieses Thema nicht mehr behandeln müssen. Doch wir haben nun den Abschluss in weiten Teilen erreicht“, hatte Vorstand Michael Venzke den Anwesenden erläutert.

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Es gab auch weitere positive Nachrichten. Aktuell stehen Bereiche wie Hausnotruf und Essen auf Rädern gut da. Und auch die Tochtergesellschaften, wie das Zentrum für Integration und Bildung, das am Standort Hude für rettungsdienstliche Qualifikationen ausbildet, sowie das Seniorenzentrum in Harpstedt weisen laut DRK gute Zahlen auf. Die Sitzungsteilnehmer hätten lange auf dieses Signal gewartet, heißt es in einer Pressemitteilung. Sie wollten nun voller Energie in das kommende Jahr starten.

Die Tatsache, dass der finanzielle Engpass, der dem Kreisverband seit April diesen Jahres Schwierigkeiten bereitet, vorerst weiter anhält, konnte dieser Euphorie nichts anhaben. Aufsichtsrat und Vorstand seien weiterhin unter Hochdruck bemüht, eine langfristige und stabile Lösung zu finden. Auf Nachfrage der NWZ, ob die Gehälter für November und das Weihnachtsgeld ausgezahlt wurden, antwortete Abel am Freitag: „Die Auszahlung der noch offenen Verbindlichkeiten für November werden vereinbarungsgemäß heute erledigt.“

Auswirkungen auf die Arbeit des Kreisverbandes selbst sowie auf andere Einrichtungen haben die finanziellen Engpässe nach Darstellung der DRK-Spitze nicht. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und gerade die ehrenamtlichen Kräfte würden kontinuierlich eine „herausragende Arbeit“ leisten. Die Leistungen ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer wurden bei der Versammlung hervorgehoben. So wurde Carolina Bruß aus Ganderkesee für ihren besonderen Einsatz mit der Ehrennadel des Kreisverbandes in Bronze geehrt. In seiner Laudatio bezeichnete der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Ulrich Gamharter, sie als eine „treibende Kraft“ für den großen Sanitätsdienst beim Fasching um den Ring, ohne die gar nichts ginge.

Die Ehrennadel in Gold wurde gleich zweimal verliehen: zum einen an Rosemarie Götz, die bis Sommer dieses Jahres über 20 Jahre lang die Kleiderkammer in Ahlhorn geleitet hatte, und zum anderen an Sigrid Hubmann aus dem Ortsverein Ganderkesee. Sie hatte im vergangenen Jahr mit ihrem Seniorenkreis, den sie seit der Gründung 1989 auch leitet, 30-jähriges Jubiläum gefeiert. Gamharter würdigte ihr Ehrenamt, das sie bereits seit ihrem 18. Lebensjahr ausübt. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Hans, seit 65 Jahren DRK-Mitglied, seien beide der Inbegriff des DRK in Ganderkesee. Zudem wurde Mitarbeiterin Janet Severin, die das DRK nach 18 Jahren verlässt, von Aufsichtsrat und Vorstand verabschiedet.

Soeke Heykes Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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