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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Versorgung In Hude: Neue Wege in der Coronakrise

01.04.2020

Hude In Zeiten der Coronakrise heißt es für viele Geschäfte und Restaurants vorerst die Türen geschlossen zu halten. Das birgt Herausforderungen. Denn Miete sowie weitere Nebenkosten müssen trotzdem gezahlt werden, und Angestellte sind auf ihre Löhne angewiesen. Auch in Hude mussten viele Läden schließen. Doch einige trotzen der Krise und machen auf anderen Wegen weiter. Wir haben bei einigen Geschäften und Restaurants nachgefragt.

Restaurant Zorbas

Das Restaurant Zorbas in Hude bietet, um den Betrieb weiter am Laufen zu halten, neben dem bereits bestehenden Abholservice, einen Lieferdienst. „Vier Tage nach der Schließung habe ich mir gesagt, dass kann so nicht weitergehen“, sagt der 33-Jährige Inhaber Daniel Artan.

Weil Artan für diese Zeit nicht extra Autos kaufen und Versicherungen abschließen wollte, kam er auf eine besondere Idee: Er startete eine Kooperation mit einem Taxiunternehmen. „Das heißt, wenn ein Kunde etwas bestellt, kommen drei Euro Lieferkosten hinzu, wenn es im Ort ist. Außerhalb etwas mehr. Ich zahle dann die Differenz für die Fahrtkosten des Taxiunternehmens“, erklärt Artan den Ablauf. Das Taxiunternehmen hat ebenfalls seine Gebühren für die Fahrt etwas reduziert.

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Zwar kann der Lieferdienst die Einbußen von rund 80 Prozent nicht ausgleichen, aber es würde den Verlust verringern. Und am Ende ist es nicht nur für das Restaurant ein Gewinn: „Der Kunde ist zufrieden und bekommt sein Essen, ich bin zufrieden und verkaufe mein Essen, und das Taxiunternehmen hat ein paar Fahrten“, sagt Artan. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass von zwölf Mitarbeitern in Kurzarbeit einer wieder in volle Arbeitszeit zurückgeholt werden konnte.

https://zorbas-hude.de/

Ebenfalls seit dem 17. März hat Anke Münzner ihr Näh-Geschäft Nadelzauber in Hude schließen müssen. Das bereitet der 39-Jährigen Sorgen. „Man hat natürlich erstmal Angst, weil keine Einnahmen mehr da sind und zum Beispiel Miete und Versicherungen trotzdem weiter bezahlt werden müssen“, sagt Münzner.

Doch auch wenn der Laden vorerst geschlossen bleiben muss, bietet sie ihre Waren weiterhin online an und ab einem bestimmten Bestellwert einen kostenlosen Versand. Ebenfalls hat die 39-Jährige Materialien eingekauft, die zum Nähen für Mundschutzmasken benutzt werden. „Da habe ich gut mit zu tun. Ich nähe auch Mundschutzmasken und verkaufe sie“, sagt Münzner. Die Masken bietet sie in der Flores-Apotheke für sieben Euro an. „Wäre nicht die Coronakrise, würde ich vielleicht mehr als sieben Euro nehmen. Aber ich möchte nicht, dass man mir nachsagt, ich würde aus dem Leid anderer viel Geld schöpfen wollen“, betont die 39-Jährige. Auch wenn Münzner dadurch wieder Einnahmen hat, und die Huder und Menschen in der Umgehung das Angebot gut annehmen, ersetzt es nicht die Umsätze im Ladenverkauf vor Ort.

https://www.nadelzauber-hude.de

Über Ostern will der Nordenholzer Hof einen Abholservice anbieten. Dieser ist am Freitag bis Samstag, 10. und 11. April, von 17 bis 20 Uhr und am Sonntag bis Montag von 11 bis 14 Uhr geplant. Es sollen fünf Gerichte zur Auswahl stehen, sagt Inessa Anodina. „Wir wollen unseren Gästen für den Osterbrunch, der ausfällt, eine Alternative bieten.“ Ebenfalls wird Firmeninhabern angeboten, für die Mitarbeiter ein Mittagsessen zu liefern. Und auch Gutscheine können bestellt werden.

https://www.nordenholzer-hof.de/index.html

Der Buchladen Lesen & Mehr in Hude bietet die Möglichkeit, Bücher, Spiele und andere Medien sowie auch Gutscheine online oder telefonisch zu bestellen. Inhaberin Gerburg Schaller freut sich, dass etliche Kunden diesen Service nutzen. Die Bestellungen werden ab 15 Euro kostenlos mehrmals in der Woche ausgeliefert in allen Ortsteilen der Gemeinden Hude und Berne.

https://www.buchhude.de/

Aufruf an Huder Geschäftsinhaber

Es sind schwere Zeiten für Geschäfte und Restaurants, die in der Coronakrise nicht öffnen dürfen. Geschäftsinhaber aus der Gemeinde Hude können uns gerne eine Mail senden (red.hude@nwzmedien.de) und schildern, wie sie damit umgehen und welche Angebote sie bieten. Zudem gibt es auf dem Hilfsportal „Gemeinsam-im-Nordwesten.de“ der NWZ die Möglichkeit, sich als Händler oder Helfer schnell und einfach selbst kostenlos einzutragen und zu beschreiben, welche Waren/Dienstleistungen angeboten werden.


Soeke Heykes Volontär, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2459
Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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