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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Einzigartiges Klosterensemble für Zukunft fit machen

28.09.2019

Hude /Wüsting Einhellig begrüßt wird von den Mitgliedern des Huder Rates die geplante Gründung eines Zweckverbandes zur grundlegenden Sanierung und Weiterentwicklung des Klosterensembles und zur dauerhaften Unterhaltung. Einstimmig wurde am Donnerstagabend während der Sitzung des Rates in Wüsting empfohlen, entsprechende Gespräche mit dem Landkreis Oldenburg und der Gutsverwaltung von Witzleben als Eigentümerin aufzunehmen. Diese sollen neben der Gemeinde Mitglieder des neuen Zweckverbandes werden. Der Kreis-Kulturausschuss hat die Aufnahme entsprechender Gespräche ebenfalls schon einstimmig befürwortet.

Ein Wahrzeichen

„Die Klosterruine ist unser Wahrzeichen“, sagte dazu CDU-Fraktionschef Dirk Vorlauf in der Ratssitzung. Der geplante Zweckverband für das gesamte Klosterensemble sei ein ganz großer Schritt nach vorne.

Auch Hilko Finke (Grüne) zeigte sich froh darüber, dass sich nun alle gemeinsam kümmern wollen. „Wir müssen dann aber auch in die Puschen kommen“, sagte Finke. Er erinnerte daran, dass seit drei Jahren ein Bauzaun um die Ruine stehe und dass die renovierte Knüppelholzbrücke über den Huder Bach schon seit längerer Zeit gesperrt sei. Und seit kurzem dürfe auch die Außenterrasse der Wassermühle aufgrund von baulichen Mängeln nicht mehr betreten werden.

Nach der Gründung des Zweckverbandes sollte man schnell in die aktive Arbeit einsteigen. Die bewilligten 520 000 Euro Fördermittel von Bund und Land für die Sanierung der Ruine bezeichnete Finke nur als „Tropfen auf den heißen Stein“.

Die Sanierung der Ruine soll bekanntlich im nächsten Jahr in Angriff genommen werden. Laut Bürgermeister Holger Lebedinzew sind die 520 000 Euro von Bund und Land für diese Maßnahme „schon ein großer Tropfen“. Er riet außerdem dazu, mit der notwendigen Geduld die weiteren Maßnahmen zu planen und entsprechende Fördermittel einzuwerben. „Es bietet sich schon an, mit einem richtigen Plan heranzugehen“, sagte Lebedinzew.

Nicht nur bei der Ruine selbst gibt es Sanierungsbedarf. Neben der Holzbrücke über den Bach und der Wassermühle ist auch die Sanierung des Klostermuseums in dem ehemaligen Tanzsaal eine Riesenaufgabe. Inklusive der energetischen Sanierung wird auch diese Maßnahme viel Geld kosten.

Dank an Klosterfreunde

Der künftige Zweckverband bietet die Chance, unter einem organisatorischen Dach den Erhalt des gesamten in der Region so einzigartigen Klosterensembles voranzubringen und dessen Nutzung für kulturelle und touristische Zwecke weiterzuentwickeln. Dazu liegt ein Konzept vor.

Entscheidenden Anteil daran, dass der Erhalt des einzigartigen Klosterensembles nicht nur auf Gemeindeebene, sondern auch beim Kreis, beim Land und beim Bund mittlerweile im Fokus steht, habe der Verein der Freunde des Klosters Hude unter Vorsitz von Prof. Klaus Rademacher, hieß es in der Ratssitzung.

„Da wurde schon ein ganz dickes Brett gebohrt“, dankte unter anderem Heiko Aschenbeck (SPD) den Klosterfreunden für ihren Einsatz.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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