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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Wohnbau: Ortschaft Wüsting soll weiter wachsen

06.12.2019

Hude /Wüsting Die Huder Ortschaft Wüsting soll weiter wachsen. Aufgrund der großen Nachfrage nach Wohnbaugrundstücken will die Gemeinde ein neues Baugebiet erschließen. Es geht um eine etwa sechs Hektar große Fläche an der Hauptstraße, südlich vom Kiebitzweg, die die Gemeinde gemeinsam mit der Niedersächsischen Landgesellschaft (NLG) mbH entwickeln will. 40 Prozent übernimmt die Gemeinde, 60 Prozent die NLG, beziffert Wirtschaftsförderer Roland Arndt die Anteile der beiden Partner.

Im Flächennutzungsplan der Gemeinde war die Fläche vorausschauend als Wohnbauland dargestellt worden. Um die weiteren Planungen auf den Weg zu bringen, ist jedoch die Aufstellung eines Bebauungsplanes erforderlich.

Das entsprechende Verfahren soll eingeleitet werden. Das hat der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt in seiner Sitzung am Mittwoch einstimmig empfohlen.

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Laut Gemeindeverwaltung konnten die erforderlichen Flächen, für die jetzt die Bauleitplanung in Angriff genommen wird, mittlerweile erworben werden.

Von einer idealen Fläche sprach Ratsfrau Ulrike Janz-Janzen (SPD) im Ausschuss. Sie mahnte zugleich, dass man auch immer die langfristige Perspektive für den Ort Wüsting im Blick haben müsse: „Wir sollten darüber reden, wo wollen wir hin?“

Bürgermeister Holger Lebedinzew betonte, dass mit dieser weiteren Ausweisung von Wohnbauflächen ein nach seiner Ansicht moderater Weg beschritten werde, um die Ortschaft Wüsting attraktiv zu gestalten und zu halten. Wüsting könne durchaus noch einige Einwohner vertragen, um die vorhandene Infrastruktur zu erhalten, wie die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort und die Gastronomie und auch die Schule und die Kita. Durch den moderaten Anstieg der Einwohnerzahlen sei es möglich, Schule und Kita möglichst synchron weiterzuentwickeln. Unter anderem ist die Sanierung der Schule geplant, auch eine zweite Kita ist im Gespräch. Wer Bauland in Wüsting erwirbt, zahlt pro Quadratmeter auch einen Infrastrukturbeitrag.

Lebedinzew betonte, dass man den Einwohnerzuwachs in Wüsting nicht überborden lassen wolle. Von aktuell rund 2500 Einwohnern auf 3000 zu wachsen, sei für Wüsting akzeptabel, aber keinesfalls wolle man auf 5000 kommen, nannte der Bürgermeister die Perspektive. Die Nachfrage nach Wohnbaugrundstücken sei nach wie vor groß, sagte Lebedinzew.

Ratsherr Wilfried Siems (CDU) freute sich über das neue Baugebiet. Wüsting sei so attraktiv geworden, nachdem der Zughalt wieder aktiviert worden sei. Das war im Jahr 2006.

Karin Rohde von den Grünen forderte, für das Wohngebiet klimagerechtes Bauen festzulegen, zum Beispiel per Richtlinie zu sagen, dass es keine Erdgas- und Ölheizungen geben soll.

Wie viele Grundstücke?

Das Verfahren geht jetzt erst einmal seinen Gang. Wie Fachbereichsleiterin Martina Schneider auf Nachfrage derNWZ berichtete, könnten auf der sechs Hektar großen Fläche 60 bis 65 Grundstücke entstehen. Für Einfamilienhäuser, Doppel- und Reihenhäuser und für Mehrfamilienhäuser. Details müssten im Zuge des weiteren Verfahrens ausgearbeitet werden. Wie in anderen Baugebieten, wolle man auch in Wüsting Möglichkeiten für sozialen Wohnungsbau bieten. Geplant sei, das neue Baugebiet von der Hauptstraße aus zu erschließen.

Wann startet Verkauf?

Und wann können die ersten Grundstück erworben werden? – Roland Arndt, Wirtschaftsförderer in Hude, sagt, dass das erklärte Ziel sei, die ersten Grundstücke Ende des Jahres 2021 verkaufen zu können. Potenzielle Bauherren müssen also noch gut zwei Jahre Geduld aufbringen.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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