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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Wirtschaft

Menschen mit Assistenzbedarf sollen in Jugendherberge einziehen

18.10.2018

Hude Ein Wohnprojekt für Menschen mit Assistenzbedarf soll auf dem Gelände der ehemaligen Jugendherberge in Hude entstehen. Die Diakonie Himmelsthür aus Wildeshausen will die seit dem März des vergangenen Jahres leerstehende Herberge kaufen und hier Platz für 30 Menschen schaffen. Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde hat das Projekt am Mittwoch im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt vorgestellt. Es fand einhellig Zustimmung bei den Ausschussmitgliedern.

Es wurde empfohlen, die notwendigen Beschlüsse zu fassen, damit das Projekt der Diakonie umgesetzt werden kann. Unter der Voraussetzung, dass alle bisherigen Nutzungen in der Nachbarschaft (Sportplatz, Naturbad usw.) durch das Wohnprojekt nicht eingeschränkt werden. Das wurde der Beschlussempfehlung vorangestellt.

Das bisherige Hauptgebäude der Jugendherberge soll bestehen bleiben. Es ist geplant, es barrierefrei so umzubauen, dass dort Wohngemeinschaften untergebracht werden können, wie auch in einem neuen Anbau. Dieser sei für den wirtschaftlichen Betrieb der Einrichtung unbedingt erforderlich, so Arendt-Uhde.

Dieser Anbau kann nur in Richtung Naturbadgelände erfolgen. An anderer Stelle würde es wegen der Nähe zum dort vorhandenen Putenstall eines landwirtschaftlichen Betriebes nicht gehen. Mit dem Landwirt wurde laut Arendt-Uhde gesprochen. Ihm werde auch schriftlich zugesichert, dass sein Betrieb keine Nachteile habe.

Ein kleines Nebengebäude des Naturbades (der alte Kiosk) muss wegen der Grenzbebauung versetzt werden. Die Diakonie will das auf ihre Kosten übernehmen.

Im Erdgeschoss des umgebauten Altbaus und des Anbaus der Herberge sollen Wohngemeinschaften (WG) mit sieben beziehungsweise sechs Plätzen entstehen, im Obergeschoss sind es eine Sechser- und eine Fünfer-WG. „Jeder hat sein eigenes Zimmer. Jeweils zwei Bewohner teilen sich ein Badezimmer“, erläuterte Arendt-Uhde das WG-Konzept. Zu jeder Wohngemeinschaft gehöre eine große Wohnküche. Das ehemalige Wohnhaus der Heimleitung werde für Büros, Mitarbeiter- und Therapieräume genutzt. In den vorhandenen sechs Sommerhäusern sollen jeweils Einzelapartments unter dem Stichwort „Trainingswohnen“ eingerichtet werden.

Die Zielgruppe der Wohnanlage seien Menschen mit geistiger Behinderung und Suchterkrankung. Geplant sei stationäres Wohnen für abstinente Bewohner nach erfolgreich durchlaufener Therapie und Stabilisierung.

Kooperationspartner sei die Fachklinik Oldenburg-Land des Diakonischen Werkes Oldenburg.

Baubeginn könnte laut Arendt-Uhde im Frühjahr 2019 sein, Inbetriebnahme im Sommer 2020.

Klaus-Dieter Derke Hude / Redaktion Hude
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